Zahlen des Bäckerhandwerks 2025 Weniger Betriebe, mehr Mut zur Selbstständigkeit

Von Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, Statista 1 min Lesedauer

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Trotz eines Rückgangs auf 8.659 Betriebe und 232.000 Beschäftigte zeigt sich das Bäckerhandwerk mit 448 Neugründungen widerstandsfähig. Der Zentralverband wertet dies als klares Vertrauenssignal junger Unternehmer in die Branche.

Die Zahl der Bäckereibetriebe ging 2025 um 2,8 Prozent auf 8.659 zurück, während die Beschäftigtenzahl moderat um 1,4 Prozent sank. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Zahl der Bäckereibetriebe ging 2025 um 2,8 Prozent auf 8.659 zurück, während die Beschäftigtenzahl moderat um 1,4 Prozent sank.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Zahl der handwerklichen Bäckereibetriebe sank im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 8.659 Unternehmen. Der Strukturwandel der Branche setzt sich damit fort, wenn auch etwas langsamer als in den Vorjahren. Die Zahl der Beschäftigten lag zum Stichtag bei 232.000, was einem moderaten Rückgang von 1,4 Prozent entspricht. Das Bäckerhandwerk bleibt damit einer der größten Arbeitgeber im Handwerk und bietet hunderttausenden Menschen sichere und wohnortnahe Arbeitsplätze, so der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks. Die Löhne in der Backwarenherstellung in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt legten zu: Im Jahr 2025 betrug die Bruttolohn- und Gehaltssumme der Beschäftigten in diesem Zweig der Lebensmittelindustrie rund 5,1 Milliarden Euro.

Zudem zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts, dass 2025 in der Branche 76 Insolvenzverfahren eröffnet wurden. Davon mussten zwölf Verfahren mangels Masse abgewiesen. Auch die Entwicklung Erzeugerpreise ist schwierig: So stiegen 2025 die Erzeugerpreise von Backwaren gegenüber dem Vorjahr um 2,42 Prozent.

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Neugründungen im Bäckerhandwerk steigen

Besonders positiv bewertet der Zentralverband die Entwicklung bei den Neugründungen. Im Jahr 2025 wagten 448 Bäckermeisterinnen und Bäckermeister den Schritt in die Selbstständigkeit – das ist ein neuer Höchststand seit 2018. „Wer heute eine Bäckerei gründet, braucht Mut, Leidenschaft und Unternehmergeist. Die hohe Zahl bei den Neugründungen zeigt, welches Vertrauen junge Unternehmer in unser Handwerk haben“, erklärt Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks.

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