Jahresbericht 2025 Uelzena verzeichnet Rekord-Milchanlieferung trotz angespannter Marktlage

Von Uelzena-Gruppe 1 min Lesedauer

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Die Uelzena-Gruppe hat 2025 mit 844 Millionen Kilogramm Milchrohstoffen den höchsten Wert ihrer Geschichte erreicht. Trotz Preisdruck bei Milchfett und Magermilchpulver stieg der Milchauszahlungspreis auf 48,67 Cent pro Kilogramm.

Neben Rekordanlieferungen von Milchrohstoffen setzte die Uelzena-Gruppe 2025 gezielt auf Anlagenoptimierung in Lüftungs-, Klima- und Heiztechnik. (Bild:  Gemini / KI-generiert)
Neben Rekordanlieferungen von Milchrohstoffen setzte die Uelzena-Gruppe 2025 gezielt auf Anlagenoptimierung in Lüftungs-, Klima- und Heiztechnik.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Die Uelzena-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2025 in einem stark angespannten Milchmarktumfeld behauptet. Trotz deutlicher Preisschwankungen bei Milchfett und anhaltendem Druck im Magermilchpulvermarkt zieht die Genossenschaft dieses Resümee anlässlich der Generalversammlung. Mit 844 Millionen Kilogramm angelieferten Milchrohstoffen, davon 757 Millionen Kilogramm Rohmilch, erreichte die Uelzena-Gruppe 2025 den höchsten Wert ihrer Unternehmensgeschichte. Die Rohstoffbasis entwickelte sich damit deutlich positiv. Gründe hierfür waren insbesondere gute Futterqualitäten, günstige Witterungsbedingungen sowie Effizienzsteigerungen in der Milcherzeugung.

Gleichzeitig traf die hohe Rohstoffverfügbarkeit auf ein zunehmend herausforderndes Marktumfeld, erklärt das Unternehmen. Insbesondere im zweiten Halbjahr führten rückläufige Preise bei Milchfett sowie die weiterhin angespannte Marktsituation im Magermilchpulversegment zu spürbarem Druck auf die Verwertung. Der durchschnittliche Milchauszahlungspreis von 48,67 Cent pro Kilogramm Rohmilch liegt, trotz des schwierigen Marktverlaufes im zweiten Halbjahr 2025, über dem Vorjahresniveau mit 47,34 Cent pro Kilogramm.

Vorstandsvorsitzender Jörn Dwehus: „Die Rahmenbedingungen im Milchmarkt sind derzeit herausfordernd wie selten zuvor, und sie werden es absehbar auch bleiben.“(Bild:  Uelzena)
Vorstandsvorsitzender Jörn Dwehus: „Die Rahmenbedingungen im Milchmarkt sind derzeit herausfordernd wie selten zuvor, und sie werden es absehbar auch bleiben.“
(Bild: Uelzena)

Die Uelzena-Gruppe erzielte Umsatzerlöse von rund 1,077 Milliarden Euro und erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von rund 9,46 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei über 40 Prozent. Gleichzeitig baute das Unternehmen die Beteiligung an der Firma BHI Biohealth International aus. Zudem wurden mit der Erstellung eines Corporate Carbon Footprint und der Validierung von Klimazielen nach SBTi-Standard wichtige Grundlagen für ein strukturiertes und langfristig wirksames Klimamanagement geschaffen.

Die Produktion stand 2025 im Zeichen von Energieeffizienz, Ressourcenschonung und technischer Optimierung. So wurden bestehende Anlagen gezielt optimiert, unter anderem in den Bereichen Lüftungs-, Klima- und Heiztechnik am Standort Uelzen. Ergänzend hat die Genossenschaft Infrastrukturmaßnahmen an verschiedenen Standorten umgesetzt, etwa im Bereich Kondensatmanagement, Klimatisierung und Lufttrocknung. Diese Maßnahmen erschließen zusätzliche Energie- und CO2-Einsparpotenziale.

Der Ausbau digitaler Systeme erhöht die Transparenz über Energie-, Wasser- und Abwasserdaten und ermöglicht eine effizientere Steuerung der Prozesse. Für das laufende Geschäftsjahr sind weitere Optimierungen sowie die stärkere strategische Verankerung von Klimaschutz vorgesehen.

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