Tarifkonflikt in der Eifel Arla Foods auf dem Weg zum Molkerei-Riesen – doch die Belegschaft streikt

Von dpa 1 min Lesedauer

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Nach der Fusion mit DMK könnte Arla Foods bald Europas größte Molkerei sein – doch am Standort Pronsfeld brodelt es. Trotz glänzender Geschäftszahlen lehnen die Beschäftigten das magere Lohnangebot der Arbeitgeber ab und treten in den Warnstreik.

Rund 600 Produktionsmitarbeiter des Molkereiriesen Arla Foods legten am Freitag am Standort Pronsfeld die Arbeit nieder. (Bild:  Arla Foods)
Rund 600 Produktionsmitarbeiter des Molkereiriesen Arla Foods legten am Freitag am Standort Pronsfeld die Arbeit nieder.
(Bild: Arla Foods)

Etwa 600 Produktions-Beschäftigte des Molkereiunternehmens Arla Foods am Standort Pronsfeld in der Eifel waren am Freitag zu einem Warnstreik aufgerufen. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weiter mitteilte, wird sich auch die kürzlich abgespaltene Logistik mit einem Solidaritätsstreik beteiligen.

Hintergrund des Warnstreiks sind laufende Tarifverhandlungen. Die Molkereiunternehmen Arla Foods und Deutsches Milchkontor (DMK) haben kürzlich ihre Fusion offiziell vollzogen.

Damit sei Arla auf dem Weg, Europas größte Molkerei zu werden, schreibt die Gewerkschaft. Trotz „blendender Zahlen einerseits und einer wieder höher werden Inflation“ habe die Arbeitgeberseite in der ersten Verhandlungsrunde eine Erhöhung von 2,3 Prozent für ein Jahr angeboten. Die NGG fordert eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent und mindestens um 275 Euro.

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