Nachhaltige Abluftreinigung in der Lebensmittelindustrie
Wasserstoff statt Erdgas: Wie Chips-Hersteller ihre Abluftverbrennung dekarbonisieren

Von Dipl.-Ing. Philipp Schönberger, Managing-Partner des Bereichs Consulting & Engineering bei der Saacke 4 min Lesedauer

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Thermische Nachverbrennungsanlagen reinigen die ölhaltige Abluft industrieller Frittierlinien – bislang auf Erdgasbasis. Ein aktuelles Praxisprojekt zeigt, dass die Umrüstung auf grünen Wasserstoff technisch möglich ist und den Weg zur CO₂-neutralen Produktion ebnen kann.

Vom Snack zur Ingenieursaufgabe: Industrielle Frittierlinien erzeugen ölhaltige Abluft, die aufwändiger Reinigung bedarf.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Vom Snack zur Ingenieursaufgabe: Industrielle Frittierlinien erzeugen ölhaltige Abluft, die aufwändiger Reinigung bedarf.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ob als knuspriger Begleiter beim Fernsehabend, als salzige Alternative zu Süßwaren oder als Genussmoment zwischendurch – Kartoffelchips zählen zu den beliebtesten Snacks Europas. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von mehreren Kilogramm sind sie längst fester Bestandteil der modernen, wenn auch ernährungsphysiologisch nicht unbedenklichen, Alltagskultur.

Weniger bekannt ist, welch hochentwickelte und automatisierte Prozesse hinter der industriellen Herstellung dieses vermeintlich einfachen Produkts stehen. Der gesamte Produktionsprozess – von der Rohkartoffel bis zum abgepackten Endprodukt – erfolgt auf höchstem technischem Niveau. Moderne Frittierlinien, ausgelegt auf Durchsatzleistungen von mehreren Tonnen Chips pro Stunde, gewährleisten eine gleichbleibend hohe Produktqualität bei gleichzeitig optimierter Energieeffizienz.