Verpackungstechnik Intelligente Systemarchitektur vereint KI, Daten und Automation

Quelle: Pressemitteilung Syntegon 3 min Lesedauer

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Mit neXt präsentiert Syntegon ein operatives Ökosystem, das Maschinen nahtlos vernetzt und KI-basierte Entscheidungen ermöglicht. Dabei setzt der Verpackungsspezialist auf minimale Rüstzeiten, autonome Prozesse und maximale Effizienz.

Seamless Operation:   Ein Beispiel für nahtlose Prozesse ist Guide-by-Light. So behält das Bedienpersonal auch auf Distanz jederzeit den Überblick über den Status aller Anlagen. (Bild:  Syntegon)
Seamless Operation: Ein Beispiel für nahtlose Prozesse ist Guide-by-Light. So behält das Bedienpersonal auch auf Distanz jederzeit den Überblick über den Status aller Anlagen.
(Bild: Syntegon)

Zur Interpack hat Syntegon Großes vor: Der Verpackungsspezialist präsentiert die Factory of the Future – die nächste Evolutionsstufe seiner Verpackungslösungen. NeXt versteht sich nicht als einzelne Maschinenplattform, sondern als integrative Automationslösung, die Maschinen, nahtlose Bedienkonzepte und KI- / datenbasierte Entscheidungsunterstützung in einem operativen Ökosystem miteinander verbindet. Die Syntegon HFX für Schlauchbeutelverpackung und die Syntegon TRX für Topload-Kartonierung sind zwei zentrale Systemkomponenten.

Antwort auf die drängendsten Herausforderungen der Branche

Die Lebensmittelindustrie steht unter massivem Veränderungsdruck. Kontinuierlich steigende Kosten, ein akuter Mangel an qualifizierten Maschinenbedienern, steigende Sicherheits- und Compliance-Anforderungen sowie eine wachsende -Vielfalt an Packungsgrößen und Stilen prägen den Alltag in den Produktionshallen. Produktionslinien müssen schnell umrüstbar, intuitiv bedienbar und möglichst unabhängig von manuellen Eingriffen sein. Genau hier setzt die intelligente Systemarchitektur neXt mit drei klaren Leitprinzipien an: Seamless Operation, Smart Decisions und Touchless Automation.

Nahtlose Prozesse, minimale Stillstände: Seamless Operation steht für durchgängige, nahtlose Prozesse über alle in der neXt-Systemarchitektur eingebundenen Maschinen hinweg. Einheitliche Bedienphilosophien, harmonisierte Schnittstellen und ein standardisiertes Formatwechsel-Konzept sorgen dafür, dass Bediener sich auf jeder Anlage sofort zurechtfinden, Fehlerquellen reduziert und Rüstzeiten erheblich verkürzt werden.

Im Fall der neuen TRX-Topload-Kartonierplattform ermöglichen diese geführten oder automatisierten Prozesse Formatwechsel in rund zehn Minuten bei gleichzeitig deutlich reduzierter Anzahl an Formatteilen. Das minimiert Stillstandzeiten, senkt Investitionskosten für neue Formate und erleichtert insbesondere weniger erfahrenen Bedienern den Arbeitsalltag. Schulungsaufwände können signifikant reduziert werden – ein entscheidender Vorteil in Zeiten knapper personeller Ressourcen.

Datenbasierte Transparenz in Echtzeit: Der zweite Pfeiler, Smart Decisions, bringt Datenintelligenz in die Verpackungslinie. Als Teil des operativen Systems verknüpft neXt vernetzte Maschinenplattformen mit Softwarelösungen wie dem cloudbasierten Synexio, maschinenbasierten Logbook-Funktionen oder 3D-Fehleransichten.

Kamera- und KI-basierte Qualitätskontrollen, automatische Fehlermengenerkennung und Zustandsüberwachung schaffen Transparenz über Produktivität, Qualität und Effizienz. Bediener werden damit in die Lage versetzt, Anlagenzustände mobil zu überwachen und schneller auf Abweichungen zu reagieren. Das Ergebnis: weniger ungeplante Stillstände, geringerer Ausschuss und eine insgesamt höhere Gesamtanlageneffektivität (OEE). Produktionsverantwortliche treffen fundierte Entscheidungen – datenbasiert, schnell und zielgerichtet.

Mehr Autonomie, weniger manuelle Eingriffe: Mit Touchless Automation geht Syntegon noch einen Schritt weiter. Innerhalb der neXt-Systemarchitektur werden manuelle Eingriffe auf ein Minimum reduziert und wiederkehrende, nicht wertschöpfende Tätigkeiten konsequent automatisiert.

So übernehmen autonome Materialversorgungssysteme die Bereitstellung und das Einlegen von Folienrollen oder Kartonzuschnitten. Autonome Mobile Roboter (AMR) versorgen die Maschinen selbstständig, während Hochleistungs-Spleißsysteme im Flow Wrapping einen unterbrechungsfreien Betrieb ermöglichen. Verpackungslinien können auf diese Weise über Stunden ohne Bedienereingriff laufen. Das entlastet das Personal, erhöht die Verfügbarkeit und schafft Freiräume für wirklich wertschöpfende Aufgaben.

Zwei neue Maschinenplattformen als Bausteine der Systemarchitektur

Zum Start präsentiert Syntegon zwei neue, vollständig in die intelligente Systemarchitektur integrierte, modulare Maschinenplattformen: die HFX-Flow-Wrapping-Plattform für Primärverpackungen sowie die TRX-Topload-Kartonierplattform für Sekundärverpackungen. Beide Plattformen sind modular aufgebaut. Sie sind retrofit-fähig und auf langfristige Skalierbarkeit ausgelegt. Neue Funktionen, digitale Features oder zusätzliche Automatisierungsmodule lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt integrieren.

So soll die neue Systemarchitektur eine zukunftssichere Investitionsbasis bieten, die auch mit Blick auf nachhaltige Produktionsstrategien überzeugt: Energie- und abfallreduzierende Technologien erhöhen die Ressourceneffizienz, während die flexible Verarbeitung unterschiedlicher Packstile und PPWR-konformer Materialien Herstellern neue Spielräume bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen eröffnet.

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Interpack: Halle 6, Stand A31-B31

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