Mechanische Trenntechnik in der Getränke- und Molkereiindustrie
Vom Nebenstrom zur Wertschöpfung: Den Einsatz von Dekantern und Separatoren neu denken

Von Andreas Metzenauer, Vetriebsleiter Getränke und Milch bei Flottweg 4 min Lesedauer

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Steigende Rohstoffpreise und Nachhaltigkeitsanforderungen zwingen Molkereien, Brauereien und Saftproduzenten, ihre Prozesse auf den Prüfstand zu stellen. Aktuelle Praxisbeispiele zeigen, wie sich Ausbeute, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit gezielt steigern lassen.

Die moderne Trenntechnik hat noch längst nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Von Biertreber bis Mozzarellaziehwasser lassen sich aus Nebenströmen wertvolle Ressourcen gewinnen.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Die moderne Trenntechnik hat noch längst nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Von Biertreber bis Mozzarellaziehwasser lassen sich aus Nebenströmen wertvolle Ressourcen gewinnen.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Steigende Rohstoffpreise, wachsender Kostendruck und verschärfte Nachhaltigkeitsanforderungen stellen die Getränke- und Molkereiindustrie vor grundlegende Herausforderungen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach hochwertigen, proteinreichen Produkten und funktionellen Inhaltsstoffen. In diesem Spannungsfeld gewinnt die mechanische Trenntechnik zunehmend an Bedeutung: Sie ermöglicht es, Stoffströme effizient zu fraktionieren, Nebenprodukte aufzuwerten und Prozesse robuster sowie wirtschaftlicher auszulegen.

Technologien wie Dekanterzentrifugen, Tellerseparatoren und Bandpressen sind dabei längst etablierte Werkzeuge. Ihr tatsächliches Potenzial erschließt sich jedoch oft erst, wenn bestehende Prozessgrenzen kritisch hinterfragt und neue verfahrenstechnische Ansätze erprobt werden. Moderne Test- und Entwicklungseinrichtungen – wie etwa das neue Flottweg Prozesscenter – bieten hierfür geeignete Rahmenbedingungen, um neue Anwendungen zu testen, zu validieren und in die industrielle Praxis zu überführen.