Expandiertes Polystyrol wird häufig als Verpackung von Lebensmitteln verwendet. (Bild: EPC Group)
Expandiertes Polystyrol

Neues Recycling-Verfahren für EPS-Abfälle

Mehr als 2,1 Millionen Kubikmeter expandiertes Polystyrol (EPS) fallen jedes Jahr in Deutschland an. Die Problematik des Abfalls liegt jedoch nicht in der bloßen Masse, sondern vor allem in den Bestandteilen des Abfalls, wie etwa dem zugesetzten Flammschutzmitteln Hexabromcyclododecan (HBCD). Der persistente organische Schadstoff (POP) muss am Ende seiner Verwendung rückstandsfrei zerstört werden. Bislang werden HBCD-haltige EPS-Abfälle allerdings nur verbrannt. Die beiden deutschen Unternehmen EPC Engineering Consulting und Creacycle haben jetzt mit dem Fraunhofer Institut (IVV Freising) eine Lösung für diese Problematik entwickelt: die Creasolv Technologie.

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Die Partner des BMWi-Projektes entwickeln ein Industrie-fähiges Verfahren, um aus Reststoffen der Apfelsaftherstellung einen natürlichen färbenden Lebensmittelzusatz zu gewinnen (Bild: gemeinfrei)
Natürliche Farbstoffe

Apfelextrakte als färbende Lebensmittelzutat

Wenn aufgeschnittene Äpfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verfärben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerwünscht; die Projektpartner von „Appo“ möchten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um färbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getränkeherstellung anfallen, als natürlichen Farbstoff in für Lebensmitteln zugänglich zu machen

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Anbieter zum Thema

Maschinen von Multivac, hier die Tiefziehverpackungs-
maschine R 235, werden unter anderem zur Verpackung von Lebensmitteln eingesetzt. (Bild: Mutlivac)
Verpackungstechnik 4.0

Über die Cloud zur Verpackungsmaschine 4.0

Zur Interpack 2017 wird Multivac ein neues Maschinenkonzept vorstellen, das die Verpackungsmaschine endgültig ins digitale Zeitalter bringen soll. Im Gespräch mit unserer Schwestermarke MM Logistik gibt Guido Spix, geschäftsführender Direktor und CTO des Verpackungsmaschinenbauers, exklusiv erste Einblicke in die dahinter stehenden Konzepte.

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Bildergalerien

Im Speicher wird die Schokolade gepuffert und der Verpackungsmaschine gezielt zugeleitet. Druckluft wird auch hier für die Steuerung der Anlage eingesetzt.  (Bild: Alfred Ritter)
Druckluft–Leckagen vermeiden

Quadratisch, praktisch, energieeffizient: Druckluft–Leckagen haben bei der Schokoladenproduktion keinen Platz

Kampf der Leckage: Dank Druckluft-Expertise spart ein Schokoladenriese 200 bis 250 Tonnen CO2 pro Jahr – Die Firma Alfred Ritter, mit ihrer bekanntesten Marke Ritter Sport, arbeitet konsequent an der Reduktion des Energieverbrauchs: Ein Baustein des Energiekonzepts ist der Energieträger Druckluft. Gemeinsam mit dem süddeutschen Druckluft- und Pneumatikspezialisten Mader hat das Waldenbucher Unternehmen Druckluft-Leckagen den Kampf angesagt. Durch regelmäßige Leckageortungen und -beseitigungen konnte die Leckageluft innerhalb von zwei Jahren halbiert werden.

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