Echt kein Sch ...

Menschliche Exkremente lassen Kohlrabi wachsen wie mit Kunstdünger

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Kreislauf zwischen Nahrungsmittel und Ausscheidung

Die Ergebnisse zeigen also durchaus einen gangbaren Weg auf, um den Nährstoffkreislauf zwischen städtischer Abwasserentsorgung und Nahrungsmittelproduktion zu schließen. Das heißt, anstatt Urin und Fäkalien ausschließlich als Abfallströme zu behandeln, können sie so zu Stickstoff- und Phosphorquellen für die Landwirtschaft werden, um den Bedarf an endlichen oder auf fossilen Energieträgern basierenden Düngemitteln zu verringern. Das Recycling trage außerdem dazu bei, Stickstoff- und Phosphorströme innerhalb sicherer planetarer Grenzen zu halten, indem es die Ressourceneffizienz erhöhe und die Nährstoffbelastung durch das lineare Abwassersystem verringere. Folglich könnten die Ergebnisse dieser Studie in zukünftige Strategien der Kreislaufwirtschaft sowie in Änderungen bestehender Abfall- und Düngemittelvorschriften einfließen. Daraus könnte ein neuer rechtlicher Rahmen geschaffen werden, der das Nährstoffrecycling erleichtert. Noch sind aber Langzeitstudien durchzuführen, heißt es weiter, um die diversen möglichen Effekte auf Böden herauszufinden.(Diese Arbeit wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont Europa“ unter der Fördervereinbarung Nr. 101081883 finanziert.)

(ID:50881703)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung