Biobasierte Wertschöpfung aus Biertreber Wie aus Brauereinebenströmen neue Lebensmittelrohstoffe entstehen
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Was tun mit Biertreber? Verfüttern? Brotbacken? Aufwendig Entsorgen? Eat Beer setzt auf Wertschöpfung und entwickelt ein modulares Fermentationsverfahren, das den Nebenstrom von Brauereien in proteinreiche Rohstoffe überführt.
Wie lassen sich Nebenströme der Lebensmittelproduktion höherwertig nutzen? Und wie kann daraus nicht nur ein funktionierender Fermentationsprozess, sondern auch ein skalierbares industrielles Geschäftsmodell entstehen? Diese Fragen gewinnen angesichts steigender Kosten und wachsender Anforderungen an die Ressourceneffizienz an Bedeutung. Einen interessanten Ausgangspunkt bietet die Brauerei: Eat Beer entwickelt einen Ansatz, um ihre organischen Nebenströme mithilfe von Pilzfermentation in neue proteinreiche Rohstoffe zu überführen – dezentral, modular und möglichst direkt am Brauereistandort.
Das Potenzial von Biertreber
Biertreber, beziehungsweise Brewers’ Spent Grain, zählt zu den größten Nebenströmen der Brauwirtschaft. Für Deutschland werden jährlich etwa 1,5 bis 2 Millionen Tonnen Frischmasse angenommen. Der größte Teil wird heute sinnvoll als Futtermittel eingesetzt. Die Nutzung für Lebensmittel eröffnet jedoch eine zusätzliche, potenziell höherwertige Wertschöpfung.
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