Homogenisatoren Wenig Platz und hohe Ansprüche: Industrielle Homogenisierleistung für kleine und mittlere Produktionen

Quelle: Pressemitteilung GEA 2 min Lesedauer

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Mit der neuen KOB-Baureihe erschließt GEA Betreibern kleinerer und mittelgroßer Anlagen industrielle Homogenisierleistung bei überschaubarem Investitionsaufwand. Die Modelle KOB 11 bis 90 verarbeiten auch anspruchsvolle, abrasive Produkte und sind für Lebensmittel-, Getränke-, Chemie- und Körperpflegeanwendungen ausgelegt.

Die neue Serie der GEA KOB-Homogenisatoren umfasst vier Modelle mit einem Druck von bis zu 400 bar und einer Durchsatzleistung von 700 bis 18.000 L/h.(Bild:  GEA)
Die neue Serie der GEA KOB-Homogenisatoren umfasst vier Modelle mit einem Druck von bis zu 400 bar und einer Durchsatzleistung von 700 bis 18.000 L/h.
(Bild: GEA)

Mit der Produktfamilie KOB stellt GEA eine neue Serie von Hochdruckhomogenisatoren vor, die Leistungen von bis zu 400 bar abdeckt. Die Reihe wurde entwickelt, um Betreibern kleiner und mittelgroßer Produktionsanlagen Zugang zu industrieller Leistung bei attraktivem Investitionsaufwand zu ermöglichen. Die Modelle KOB 11, 22, 45 und 90 eignen sich für ein breites Spektrum an Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Chemie und Körperpflege – einschließlich Homogenisierung und Beschickung von Sprühtrocknern.

Die Homogenisatoren können selbst anspruchsvolle, mittelviskose und abrasive Produkte verarbeiten. Für unterschiedliche Prozessanforderungen stehen optional leistungsstärkere Homogenisierventile sowie besonders verschleißfeste Werkstoffe zur Verfügung, die die Standzeiten bei stark abrasiven Formulierungen verlängern. In der Standardausführung kommen wirtschaftliche, verschleißresistente Komponenten zum Einsatz, die sich für weniger beanspruchende, nicht abrasive Produkte eignen und eine kosteneffiziente Lösung bieten.

Weniger Zusatzaggregate, weniger Wartung, mehr Prozessstabilität

Anwender, die eine bedarfsgerechte Homogenisierungsleistung bei begrenztem Platzangebot benötigen, profitieren von der kompakten Bauweise. Diese basiert auf einem optimierten Kurbelgehäuse- und Getriebekonzept, das eine hohe mechanische Effizienz bei gleichzeitig geringer Wärme-, Geräusch- und Vibrationsentwicklung ermöglicht. Da der Antriebsbereich weder Ölkühlung noch Zwangsbelüftung erfordert, reduziert sich der Einsatz von Zusatzaggregaten deutlich. Dies senkt Installations- und Wartungsaufwand ebenso wie den Energie- und Betriebsmittelverbrauch.

Ein neu entwickelter Maschinenrahmen und eine entsprechend ausgelegte Verkleidung, konzipiert mithilfe moderner Strukturanalysen, tragen zusätzlich zu niedrigen Schwingungswerten und hoher Langzeitstabilität bei. Der Einsatz von Pumpventilen in Tellerbauweise (Poppet Valves) verbessert die Strömungsführung und die Prozessstabilität der Beschickung, reduziert Geräuschentwicklung und Kavitation deutlich und erhöht sowohl den volumetrischen Wirkungsgrad als auch die Standzeiten der Komponenten.

Hygienisches, CIP/SIP-fähiges Design

Alle KOB-Modelle sind auf hohe hygienische Anforderungen ausgelegt: Sie sind CIP- und SIP-fähig und lassen sich so konfigurieren, dass sie den 3-A-Hygienestandards entsprechen. Dämpfbare Sterilkammern mit vollem Hub gewährleisten eine aseptische Produkthandhabung. Zur Unterstützung der Prozessautomatisierung und -überwachung können die Maschinen mit einem Manometer für die zweite Homogenisierstufe sowie mit Druckmessumformern an beiden Homogenisierstufen und am Produktauslass ausgestattet werden.

Damit eignen sich die KOB-Homogenisatoren für ein breites Anwendungsspektrum, darunter Milch und Milchzutaten, Getränke, pflanzenbasierte Formulierungen sowie ausgewählte chemische, Körperpflege- und Kosmetikprodukte – in manuellen, teilautomatisierten und vollautomatisierten Produktionslinien.

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