Absatzdaten des Statistischen Bundesamts Rekordhitze im Juni sorgt für Höchstwerte bei Eis, Wasser und Erfrischungsgetränken

Von Destatis 1 min Lesedauer

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In der Hitzewoche vom 22. bis 28. Juni 2026 griffen Kunden im Lebensmitteleinzelhandel deutlich häufiger zu Speiseeis, stillem und sprudelndem Wasser als im Durchschnitt der Vorjahre. Auch alkoholfreie Getränke wie Biermischgetränke, alkoholfreies Bier und Limonade verzeichneten deutliche Zuwächse.

Bei Extremtemperaturen um 40 Grad Celsius verzeichnete der Handel in der letzten Juniwoche die höchsten Absatzmengen Speiseeis seit Anfang 2023.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Bei Extremtemperaturen um 40 Grad Celsius verzeichnete der Handel in der letzten Juniwoche die höchsten Absatzmengen Speiseeis seit Anfang 2023.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Während der vergangenen Hitzewelle Ende Juni haben viele Deutsche auf Abkühlung gesetzt, wie aktuelle Scannerdaten zum Einkaufsverhalten in großen Supermarktketten zeigen. So wurde in der letzten Juniwoche 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 2026 im Lebensmitteleinzelhandel auch 90 Prozent mehr Speiseeis abgesetzt als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der drei Vorjahre. Alle drei Warengruppen verzeichneten in dieser Woche mit Extremtemperaturen um die 40 Grad Celsius jeweils die höchsten Absatzmengen, die seit Beginn des Betrachtungszeitraums ab Anfang 2023 gemessen wurden.

Auch Limo & Co. legten deutlich zu

Neben Wasser und Speiseeis wurden auch bei anderen Getränken im Betrachtungszeitraum ab Anfang 2023 Rekordmengen abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 Prozent höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Der Absatz von alkoholfreiem Bier war 38 Prozent höher und der von Limonade 34 Prozent höher. Auch Cola (+32 Prozent) verkauften die großen Supermarktketten deutlich mehr als in einer durchschnittlichen Sommerwoche, der Absatz erreichte jedoch keinen Höchststand.

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