Eiermangel, oder nicht?

Lässt der Osterhase wegen Eierverknappung die Löffel hängen?

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Deutschland muss stets viele Eier importieren

Das langfristige Trendbarometer zeigt für Eiern ohnehin weiteres Schönwetter. Bereits 2024 erreichte der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland einen Höchststand, denn laut vorläufigen amtlichen Zahlen wurden rechnerisch pro Person im Schnitt 249 Eier gegessen, was eine 10er-Packung mehr als im Vorjahr bedeutet. In den Zahlen sind aber auch verarbeitete Eier berücksichtigt, muss man anmerken. Für 2025 liegen nun noch keine endgültigen Daten vor. Doch Experten rechnen mit einem weiter steigenden Konsum. Der wachsende Bedarf an Eiern könne aber nur teilweise aus der heimischen Legearbeit der Hühner gedeckt werden. Schon 2024 lag der Selbstversorgungsgrad bei nur 72 Prozent. Rund 28 Prozent des deutschen Eierbedarfs wird also importiert. Wichtigstes Lieferland für sogenannte Schaleneier waren im vorvergangenen Jahr die Niederlande mit einem Anteil von 76 Prozent an den Einfuhrländern. Dass der Markt unter Druck steht, ist außerdem kein rein deutsches Phänomen. Denn laut einer Analyse von World Egg Organisation und Rabobank steigt die Nachfrage weltweit. Bis 2035 wird mit einem Wachstum des globalen Eiermarktes um 22 Prozent gerechnet.

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