Braubeviale Vom Silo bis zum Sudhaus: Brauprozesse transparent machen 

Von Jumo 2 min Lesedauer

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In Brauanlagen muss Temperatur, Druck und Durchfluss erfasst werden. Jumo bündelt dafür Sensorik, Steuerung und Cloud-Anbindung in einem System. Das schützt Malz vor Schimmel, spart Medien bei der CIP-Reinigung und macht den gesamten Prozess effizienter. 

Blick in eine Brauerei: Jumo zeigt auf der Braubeviale 2026 Sensorik und Automatisierungstechnik für die Getränkeindustrie. (Symbolbild)(Bild:  Parilov - stock.adobe.com)
Blick in eine Brauerei: Jumo zeigt auf der Braubeviale 2026 Sensorik und Automatisierungstechnik für die Getränkeindustrie. (Symbolbild)
(Bild: Parilov - stock.adobe.com)

Jumo präsentiert auf der Braubeviale 2026 (10. bis 12. November 2026, Halle 9, Stand 368) in Nürnberg seine Mess-, Steuerungs- und Automatisierungslösungen für die Getränkeindustrie. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen durchgängige Systemlösungen für Brauereien und Getränkehersteller – von der Rohstofflagerung über den Brauprozess bis hin zur Prozessüberwachung, Dokumentation und Analyse.

Seit Jahrzehnten bietet das Unternehmen für die Getränkeindustrie Sensorik, Automatisierungstechnik und Softwarelösungen an. Dabei verfolgt der System- und Lösungsanbieter aus Fulda den Ansatz, alle relevanten Komponenten entlang der Prozesskette aus einer Hand anzubieten – vom Sensor über die Steuerung bis zur Cloud-Anbindung. Dieser Ansatz wurde bereits in einer voll automatisierten Brauanlage umgesetzt, in der zahlreiche Produkte des Herstellers zu einer Gesamtlösung kombiniert wurden.

Der Grenzstandmelder Zelos C01 LS von Jumo ist für viele Anwendungen in der Lebensmittelindustrie zugelassen. (Bild:  Jumo)
Der Grenzstandmelder Zelos C01 LS von Jumo ist für viele Anwendungen in der Lebensmittelindustrie zugelassen.
(Bild: Jumo)

„Die Getränkebranche steht unter hohem Druck, Produktionsprozesse effizienter, transparenter und nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität, Rückverfolgbarkeit und Ressourceneffizienz“, erklärt Ralf Schulz, Jumo-Branchenmanager Food and Beverage. „Genau hier setzen wir an: Wir verbinden hochpräzise Sensorik mit intelligenter Automatisierung und schaffen durchgängige Datenstrukturen vom Rohstoff bis zum fertigen Getränk.“

Geeignete Sensoren für Brauanlagen

Am Beispiel einer modernen Brauanlage zeigt das Unternehmen die Einsatzmöglichkeiten seiner Technologien. Betreiber messen damit Druck, Temperatur, Füllstand, Leitfähigkeit sowie Durchfluss während des Maischens, Läuterns, Kochens, Kühlens, Gären und Reinigens. Produkte wie der Druckmessumformer Delos S02, der Differenzdrucksensor dTrans p20 Delta, die Durchflussmessgeräte Flowtrans sowie die Temperaturmesssysteme der dTrans-Familie gewährleisten dabei Prozesssicherheit.

Wer seine Prozesse transparent macht, kann Energie, Wasser und Betriebsmittel gezielt einsparen [...]

Ralf Schulz, Branchenmanager Food and Beverage, Jumo

Ebenso wichtig sind die Themen Reinigung und Hygiene. Mit Lösungen wie dem Digiline CI HT10 überwachen Anlagenbetreiber die Konzentrationen von Reinigungsmedien und steuern CIP-Prozesse. Die gewonnenen Daten werden dokumentiert, auswertet und für eine kontinuierliche Prozessoptimierung genutzt. „Die Zukunft der Getränkeproduktion liegt in der intelligenten Nutzung von Prozessdaten“, ist Ralf Schulz überzeugt. „Wer seine Prozesse transparent macht, kann Energie, Wasser und Betriebsmittel gezielt einsparen, die Produktqualität erhöhen und gleichzeitig die Betriebssicherheit nachhaltig verbessern.“

Rohstoffe vor Schimmel und Schädlingen schützen 

Einen weiteren Schwerpunkt legt das Unternehmen bei der Braubeviale auf das intelligente Silo-Management. Denn die Qualität eines Bieres entscheidet sich nicht erst im Sudhaus, sondern bereits bei der Lagerung der Rohstoffe. Malz, Getreide und weitere Zutaten müssen überwacht werden, um Feuchtigkeit, Schimmel und Schädlingsbefall zu verhindern.

Jumo bietet skalierbare Lösungen an, mit denen Temperatur, Füllstand und Zustand der Silos und Lagersysteme überwacht werden.  Mehrpunkt-Temperaturmessungen ermöglichen es, die Temperaturverteilung räumlich abzubilden und Hotspots frühzeitig zu erkennen. Die erfassten Daten werden zentral visualisiert, ausgewertet und können für automatische Alarme oder Prozessabläufe genutzt werden. „Mit unserem ganzheitlichen Silo-Management schaffen wir Transparenz über Lagerbedingungen und unterstützen Betreiber dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern“, betont Schulz. (dm)

Jumo auf der Braubeviale 2026: Halle 9, Stand 368

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