Drehkolbenpumpen Mehr Förderstrom auf gleichem Bauraum

Von Alfa Laval 2 min Lesedauer

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Alfa Laval bringt mit den Baureihen Maxilobe und Maxilobe Ultrapure neue Verdrängerpumpen für sterile Prozesse auf den Markt. Dank des höheren volumetrischen Wirkungsgrads genügen oft kleinere Baugrößen. Bestehende SRU- und SX-Aggregate lassen sich 1:1 ersetzen – ohne Rohre umzuschweißen.

Die Pumpen Maxilobe (im Bild) und Maxilobe Ultrapure legte Alfa Laval auf eine schnelle und planbare Wartung aus.(Bild:  Alfa Laval)
Die Pumpen Maxilobe (im Bild) und Maxilobe Ultrapure legte Alfa Laval auf eine schnelle und planbare Wartung aus.
(Bild: Alfa Laval)

Wer verfahrenstechnische Anlagen für Lebensmittel, Pharma oder Kosmetik auslegt, kämpft um jeden Millimeter Bauraum, jedes Kilowatt Antriebsleistung und maximale Betriebszeiten. Die neu entwickelten Drehkolbenpumpen Maxilobe und Maxilobe Ultrapure von Alfa Laval setzen genau hier an: Der Hersteller steigerte den volumetrischen Wirkungsgrad gegenüber der Vorgängergeneration so weit, dass Konstrukteurinnen und Konstrukteure bei identischer Förderleistung häufig eine Baugröße kleiner wählen können. Das senkt nicht nur die Anschaffungskosten für die Pumpe, sondern auch die Anlagen- und Installationskosten, einschließlich der Kosten für die zugehörige elektrische Ausrüstung.

Fünf Prozent mehr Durchfluss

Für den Retrofit bestehender Anlagen sind die Schnittstellen entscheidend: Die Hauptanschlussmaße der neuen Pumpen stimmen mit denen der etablierten SRU-Baureihe sowie den meisten SX- und SX-Ultrapure-Modellen überein. Anwender tauschen die Pumpe aus, ohne Rohrleitungen, Halterungen oder Flansche anzupassen.

Unter Referenzbedingungen liefert die Neukonstruktion mindestens fünf Prozent mehr Förderstrom als das vergleichbare SRU-Modell. Damit lässt sich die Durchsatzleistung einer Linie erhöhen, ohne die Anlage zu vergrößern oder komplexer zu machen.

Geringere Drehzahl schont Produkt und Antrieb

Da die Pumpen einen höheren volumetrischen Wirkungsgrad haben, liefern sie die benötigte Fördermenge bei niedrigeren Drehzahlen. Das hat im Betrieb zwei Vorteile:

  • 1. Geringere Scherung: Scherempfindliche Medien – wie Emulsionen, Dispersionen oder viskose Substanzen – werden weniger beansprucht. 
  • 2. Bis zu 25 Prozent weniger Energiebedarf: Niedrigere Drehzahlen und optimierte Spaltmaße senken die Stromaufnahme und mechanische Belastung. Ein robust ausgelegtes Getriebe trägt zur Zuverlässigkeit des Systems bei.

Einfacher Dichtungswechsel

Stillstandzeiten belasten die Gesamtanlageneffektivität (OEE). Bei der Maxilobe entwickelten die Ingenieure das Dichtungskonzept deshalb servicefreundlich: Einzeldichtungen lassen sich direkt von der Frontseite tauschen ohne die Pumpe aus der Prozesslinie auszubauen. Austauschbare Komponenten und leicht zugängliche Ausgleichsscheiben vereinfachen die Wartung und tragen dazu bei, den Wartungsaufwand zu reduzieren.

Validierungssicher: ASME-BPE, EHEDG und Q-Doc

Für sterile Prozesse dichten präzise profilierte Elastomere totraumfrei ab. Die Maxilobe-Reihe ist nach EHEDG sowie 3-A zertifiziert und erfüllt vollständig die FDA-Vorgaben. Die Pharma-Ausführung Maxilobe Ultrapure genügt den Anforderungen von ASME-BPE und den aktuellen GMP-Leitfäden. Alfa Laval liefert die medienberührenden Teile mit definierten Oberflächengüten sowie FDA- und USP-Class-VI-Konformität. Das herstellereigene Dokumentationspaket Q-Doc sichert die Rückverfolgbarkeit aller Werkstoffe lückenlos ab und verkürzt den Qualifizierungsaufwand (IQ/OQ) für Anlagenbauer. Jede Pumpe wird werkseitig geprüft und mit einem Leistungszertifikat geliefert, das bestätigt, dass sie der vorgegebenen Leistungskurve entspricht. (dm)

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