Messtechnik Brauprozesse effizienter gestalten

Von Endress+Hauser Deutschland 3 min Lesedauer

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Energie, Malz, Hopfen und Wasser werden teurer. Endress+Hauser zeigt auf der Braubeviale 2026, wie Brauereien Messtechnik einsetzen können, um Prozesse effizienter gestalten, Rohstoffe optimal zu nutzen und so wettbewerbsfähig zu bleiben. 

Rohstoffe optimal nutzen und Ausschuss vermeiden – bei gleichbleibend hoher Qualität: Messtechnik kann helfen, diese Ziele zu erreichen. (Bild:  Endress+Hauser)
Rohstoffe optimal nutzen und Ausschuss vermeiden – bei gleichbleibend hoher Qualität: Messtechnik kann helfen, diese Ziele zu erreichen.
(Bild: Endress+Hauser)

Vorausschauende Prozessüberwachung wird für Brauereien zum wirtschaftlichen Hebel: Energie, Malz, Hopfen und Wasser werden teurer, gleichzeitig können Brauereien steigende Kosten nur begrenzt an ihre Kunden weitergeben. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sie ihre Prozesse effizienter gestalten: Rohstoffe optimal nutzen und Ausschuss und Produktverluste vermeiden – bei gleichbleibend hoher Qualität. Wie das gelingt, zeigt der Messtechnikspezialist Endress+Hauser auf der Braubeviale 2026 vom 10. bis 12. November, in Halle 9, am Stand 573. 

 Entscheidend ist, die richtigen Prozessparameter zur richtigen Zeit im Blick zu haben.

Tim Schrodt, Endress+Hauser Deutschland

„Wir arbeiten mit vielen Brauereien zusammen und kennen die Herausforderungen im täglichen Betrieb. Entscheidend ist, die richtigen Prozessparameter zur richtigen Zeit im Blick zu haben. Nur so lassen sich Food Safety, Qualität und Hygiene zuverlässig sicherstellen und gleichzeitig Wasser, Energie und Rohstoffe möglichst effizient einsetzen“, erklärt Tim Schrodt, Market Development Manager bei Endress+Hauser Deutschland.

Innovativ brauen, effizient produzieren

SmartBrew Technologietag am 3. Dezember 2026

(Bild: VCG)

Steigende Kosten, Nachhaltigkeitsdruck, sinkende Margen – die Herausforderungen kennen Sie. Beim SmartBrew Technologietag am 3. Dezember 2026 in Würzburg treffen Braumeister und Produktionsleiter auf Technologieanbieter, die konkrete Antworten liefern: von ausgeklügelter Anlagentechnik über Automatisierung bis zu Nachhaltigkeitstechnologien. Kein Marketing-Geschwätz – dafür Praxis, Projekte und konkrete Lösungen.

Reinigung überwachen und Ressourcen sparen

CIP-Reinigungen verbrauchen in Brauereien eine erhebliche Menge Wasser, Energie und Reinigungsmitteln. Sie bieten Potenzial für Einsparungen. Gleichzeitig darf die Hygiene nicht zu kurz kommen: Temperatur, Durchfluss und Konzentration müssen stimmen, damit Rückstände zuverlässig entfernt werden. Um beides zusammenzubringen, kommt es auf eine präzise Überwachung der entscheidenden Prozessparameter an. Dafür gibt es spezielle Sensoren, welche die Temperatur überwachen und sich selbst bei 39 °C und 118 °C kalibrieren, beispielsweise den iTherm Trustsens TM371. Damit können sich Brauereien sicher sein, dass die erforderliche Temperatur erreicht wird. 

„Viele Brauereien dosieren Reinigungsmittel vorsichtshalber höher als eigentlich nötig“, hat Schrodt beobachtet. Davon rät er ab: „Das treibt die Kosten in die Höhe und belastet zudem das Abwasser.“ Dieses Vorgehen ist auch gar nicht notwendig, denn mit entsprechender Sensorik lässt sich die Konzentration der Reinigungsmedien direkt im Prozess messen. Ein Beispiel ist hier der Teqwave H. 

Hygienische Durchflussmessung ohne Ein- und Auslaufstrecken

Für eine zuverlässige Durchflussmessung in hygienischen Prozessen sorgt der Promag H: Er misst ohne zusätzlichen Druckverlust und benötigt dank 0xDN keine klassischen Ein- und Auslaufstrecken. Das macht ihn insbesondere dort interessant, wo eine präzise Durchflussmessung auf engem Raum gefragt ist, beispielsweise in Membran-Skids für die Wasseraufbereitung.

Gärung und Produktqualität im Prozess im Blick

Auch bei der Fermentation liefern kontinuierliche Messdaten einen Mehrwert, wie dieses Beispiel zeigt: Der Fermentation Monitor QWX43 erfasst Alkoholgehalt, Extrakt, Vergärungsgrad, Fermentationsgeschwindigkeit und Temperatur direkt im Tank. Mit einem solchen Sensor erhalten Brauereien ein umfassenderes Bild des Gärverlaufs, als es mit einzelnen Laborproben möglich ist. Prozesse können dadurch besser verstanden, Phasenübergänge zuverlässiger erkannt und die Fermentation gezielter gesteuert werden.

Für die laufende Qualitätskontrolle gibt es zusätzlich Messgeräte, welche die Trübung kontinuierlich überwachen. Dies unterstützt Brauereien dabei, die Qualität im Blick zu behalten. Wenn sich im Prozess etwas verändert, können sie schnell reagieren. „Kontinuierliche Messungen verändern den Blick auf den Prozess. Statt einzelne Momentaufnahmen zu betrachten, entsteht ein laufendes Bild davon, was im Tank oder in der Anlage passiert. Das schafft die Grundlage, Prozesse früher zu steuern und Produktverluste möglichst zu vermeiden“, argumentiert Schrodt.

Druck-, Füllstands- und Grenzstandmessung sind auch in Anlagen und Skids möglich, wo jeder Zentimeter zählt. Besonders kompakte Gerätefamilien speziell für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie messen auf kleinem Raum. (dm)

Endress+Hauser auf der Braubeviale (10. bis 12. November 2026): Halle 9, Stand 573

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