Erpressungsfall bei Hipp Verdächtiger der Hipp-Erspressung bleibt in Untersuchungshaft

Von dpa 1 min Lesedauer

Das Landesgericht Eisenstadt hat die U-Haft gegen den 39-jährigen Ex-Mitarbeiter wegen Flucht- und Tatbegehungsgefahr verlängert. Die Staatsanwaltschaft untersucht derzeit, ob bei dem Verdächtigen gefundenes Rattengift mit den manipulierten Proben übereinstimmt.

Der Verdächtige im Erpressungsfall um vergiftete Hipp-Babynahrung muss noch länger in Österreich in Untersuchungshaft bleiben. (Bild:  Gemini 3.1 Flash Image / KI-generiert)
Der Verdächtige im Erpressungsfall um vergiftete Hipp-Babynahrung muss noch länger in Österreich in Untersuchungshaft bleiben.
(Bild: Gemini 3.1 Flash Image / KI-generiert)

Der Verdächtige im Erpressungsfall um vergiftete Hipp-Babynahrung muss noch länger in Österreich in Untersuchungshaft bleiben. Wie das Landesgericht Eisenstadt mitteilte, besteht Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr.

Der 39-Jährige war Anfang Mai festgenommen und danach in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ex-Mitarbeiter des Babykost-Herstellers Hipp wird verdächtigt, Gläschen mit Gift versetzt und in Supermärkten platziert zu haben, um damit seinen ehemaligen Arbeitgeber aus dem bayerischen Pfaffenhofen zu erpressen.

Der Anwalt des Verdächtigen hatte dies bislang zurückgewiesen. Zudem habe der 39-Jährige Berufung gegen die Haftverlängerung angekündigt, hieß es von dem Gericht.

Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Mittlerweile wird jedoch nicht nur wegen des Verdachts der versuchten Erpressung und der versuchten schweren Körperverletzung gegen den Mann ermittelt, sondern auch wegen des Vorwurfs, dass er gefälschte Unterlagen für einen Kredit vorgelegt habe, wie die Justizbehörden mitteilten.

Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur. Unter anderem solle nun untersucht werden, ob das Gift in den Gläschen mit dem Rattengift übereinstimmt, das bei einer Hausdurchsuchung bei dem Verdächtigen gefunden worden war, sagte sie.

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