St. Ingbert (dpa/lrs) *17:59 Uhr – Fünf Leichtverletzte bei Chemieunfall in St. Ingbert
Bei einem Chemieunfall im saarländischen St. Ingbert sind nach Angaben der Feuerwehr fünf Mitarbeiter eines Logistikunternehmens durch das Einatmen von Dämpfen leicht verletzt worden. Aus einem Kanister war den Angaben zufolge am frühen Dienstagmorgen organisches Peroxid ausgetreten. Der Kanister konnte von den Feuerwehrleuten geborgen werden. Eine Gefahr für die Umwelt habe nicht bestanden. Die Chemikalie wird unter anderem zum Bleichen verwendet.
Ludwigshafen (dpa/lrs) *17:01 Uhr – BASF mit zwei Stufen bei Umsetzung der 3G-Regel am Arbeitsplatz
Der BASF-Konzern hat bei der Umsetzung der 3G-Regel am Arbeitsplatz mit den Behörden in Rheinland-Pfalz und der Arbeitnehmervertretung eine zweistufige Lösung vereinbart. «Um 3G an einem Standort mit knapp 40.000 Mitarbeitenden und mehreren Tausend Mitarbeitenden von Partnerfirmen lückenlos nachweisen zu können, ist ein gewisser technischer Vorlauf erforderlich. Hieran arbeiten wir gerade», teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag mit.
Während einer Übergangsphase von diesem Mittwoch (24.11.) an bis Anfang Dezember würden Sicherheitsmitarbeiter stichprobenartig an den Werkstoren die Impf-, Genesenen- und Test-Nachweise prüfen. «Ergänzend werden Führungskräfte vor Ort Stichproben durchführen.» Über die Umsetzung hatte zuvor das Magazin «Capital» berichtet.
In der zweiten Phase strebe das Unternehmen einen sogenannten digitalen Prozess an, teilte der Sprecher mit. Dann soll der Werkausweis den Nachweis des 3G-Status und damit den Zugang regeln. Grundsätzlich gehe BASF bei den Beschäftigten von einer Impfquote von mindestens 80 Prozent aus. «Unsere werkärztliche Abteilung bereitet sich aktuell darauf vor, ab Dezember Booster-Impfungen für unsere Mitarbeitenden am Standort Ludwigshafen anzubieten.»
Beschäftigte, die zuhause arbeiten können, müssten dies in Absprache mit ihren Vorgesetzten tun. «Ausnahmen sind möglich, wenn zwingende betriebsbedingte Gründe dagegensprechen», teilte der Sprecher mit.
Hannover (dpa) *14:59 Uhr – IG BCE fordert für Chemiebeschäftigte Lohnplus oberhalb der Inflation
Die IG BCE fordert für die gut 580.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmabranche deutlich mehr Geld. Ziel müsse sein, die Kaufkraft der Menschen nachhaltig zu steigern, sagte Ralf Sikorski, stellvertretender Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, am Dienstag in Hannover. «Es steht außer Frage, dass am Ende ein Entgeltplus oberhalb der Teuerungsrate stehen muss», sagte Sikorski, ohne die Forderung genau zu beziffern. Dafür werde man auf die Inflationsrate im Frühjahr schauen, wenn die Gespräch mit den Arbeitgebern beginnen sollen. Diese lehnten umfangreiche Forderungen ab. Von einer Krise der Chemie- und Pharmaindustrie könne keine Rede sein, sagt Sikorski mit Blick auf jüngste Konjunkturdaten des Verbands der Chemischen Industrie. Demnach erwartet die Branche 2021 Rekordumsätze von 220 Milliarden Euro – ein Plus von 15,5 Prozent zum Vorjahr.
Washington (dpa) *13:49 Uhr – Biden öffnet wegen gestiegener Ölpreise strategische Reserven
Angesichts rasant gestiegener Energiepreise hat US-Präsident Joe Biden die Freigabe von 50 Millionen Barrel Öl aus der strategischen Reserve angeordnet. Nach Angaben des Präsidialamtes vom Dienstag gibt es ebenfalls Ankündigungen dazu aus China, Indien, Japan, Südkorea und Großbritannien. Länder auf der ganzen Welt hätten im Zuge der Pandemie damit zu kämpfen, dass die Nachfrage der Verbraucher nach Gütern das Angebot übersteige.
Berlin (ots) *13:25 Uhr – Ölmühlen fordern verlässliche und faire Wettbewerbsbedingungen
Ovid, der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie hat heute seine Positionen und Forderungen zur 20. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages veröffentlicht. Darin unterstreicht die Branche ihre Systemrelevanz. Aus Ölsaaten gewonnene Produkte sind in 80 Prozent aller Waren des täglichen Bedarfs enthalten.
Berlin (ots) *12:19 Uhr – BASF kann 3G-Kontrollvorgaben nicht umsetzen
Die Umsetzung der neuen 3G-Regeln am Arbeitsplatz stellen viele Unternehmen vor Schwierigkeiten. So wird der Chemiekonzern BASF zunächst auf die vorgeschriebenen Kontrollen von 3G-Nachweisen verzichten und nur Stichproben durchführen – obwohl die neue gesetzliche Regelung eine lückenlose Überprüfung fordert. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Capital. Bis Anfang Dezember werde bei BASF eine Übergangsregelung gelten, bei der Security-Mitarbeiter die Nachweise der Beschäftigten nur „stichprobenartig an den Werkstoren“ kontrollieren. Das vergangene Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossene Infektionsschutzgesetz sieht eigentlich vor, dass Arbeitgeber die Nachweise lückenlos zu kontrollieren haben. Arbeitgeber und Beschäftigte müssten „beim Betreten der Arbeitsstätte entweder einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen Testnachweis mit sich führen“, heißt es dazu auf der Internetseite des Bundesarbeitsministeriums.
Stand: 08.12.2025
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