Marktzahlen 2023 für Tiefkühlprodukte Tiefkühlkost fährt in Deutschland Rekordergebnisse ein

Von Deutsches Tiefkühlinstitut 2 min Lesedauer

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Der Markt für tiefgefrorene Lebensmittel legt 2023 eine heiße Entwicklung vor: So konnten die deutschen Hersteller 4,043 Millionen Tonnen absetzen und der Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlprodukten (TK) stieg 2023 auf einen Rekordwert von 49,4 Kilogramm. Dti-Chefin Eichner sieht damit die Relevanz von TK für die moderne Ernährung bestätigt.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlkost stieg 2023 auf einen Rekordwert von 49,4 kg (2022: 47,7 kg).(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlkost stieg 2023 auf einen Rekordwert von 49,4 kg (2022: 47,7 kg).
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der TK-Gesamtumsatz stieg 2023 um 18,7 Prozent auf 22,017 Milliarden Euro (2022: 18,541 Milliarden Euro) an. Im Lebensmitteleinzelhandel/Heimdienste (LEH/HD) stieg der TK-Umsatz um 14 Prozent auf 11,64 Milliarden Euro (2022: 10,22 Milliarden Euro). Im Außer-Haus-Markt erhöhte sich der TK-Umsatz um 24,6 Prozent auf 10,37 Milliarden Euro (2022: 8,33 Milliarden Euro. Treiber dieser Entwicklung war hier die hohe Inflation in Folge der enorm gestiegenen Energie-, Rohstoff-, Personal- und Logistikkosten. Der Gesamtabsatz von TK-Lebensmitteln wuchs 2023 um 3,4 Prozent auf eine Menge von 4,043 Millionen Tonnen (2022: 3,909 Millionen Tonnen) und überschritt damit erstmals die Marke von vier Millionen Tonnen.

Absatzmarkt für Lebensmitteleinzelhandel/Heimdienste bleibt auf auf hohem Niveau

Im LEH/HD wuchs der TK-Absatz 2023 um 0,4 Prozent auf 1,982 Millionen Tonnen (2022: 1,974 Millionen Tonnen). Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 erhöhte sich der Absatz um 6,5 Prozent (2019: 1,861 Millionen Tonnen). Das zeigt: Die Branche hat in der Pandemie neue Kunden gewinnen und halten können. Ein wesentlicher Faktor dafür ist der Convenience-Vorteil von TK, der dem Markt erneut wichtige Impulse gibt: Während TK-Produkte zum Selberkochen 2023 um 0,2 Prozent nachgaben, konnte der Bereich Fix & Fertig um 2,1 Prozent zulegen. Vor allem tiefgekühlte Pizza, Fertiggerichte und Snacks lagen im Plus. Sabine Eichner, dti-Geschäftsführerin: „Die Kategorie TK beweist einmal mehr ihre Relevanz für die moderne Ernährung: Konsument:innen wollen frische, gesunde und hochwertige Lebensmittel, die sie in ihrem beschäftigten und mobilen Alltag unterstützen.“

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Absatz im Außer-Haus-Markt knackt die 2-Millionen-Grenze

Nachdem der Außer-Haus-Markt bereits 2022 einen deutlichen Wachstumsschub zu verzeichnen hatte, setzte sich diese Dynamik in 2023 fort: Der TK-Absatz im AHM erhöhte sich 2023 um 6,5 Prozent auf 2,061 Millionen Tonnen (2022: 1,935 Millionen Tonnen) und durchbrach damit zum ersten Mal die Schwelle von zwei Millionen Tonnen. Aus der Corona-Pandemie kommt TK gestärkt hervor: Im Vergleich zu 2019 konnte TK in der Gastronomie um 4,4 Prozent im Vergleich zu 2019 (1,973 Millionen Tonnen) zulegen und zeigte sich als Wachstumsmotor. Mit einem Anteil von 51 Prozent am Absatz ist der Absatzmarkt AHM damit wieder bedeutender als der Kanal LEH, die strukturellen Marktverschiebungen zwischen den Absatzkanälen durch die Pandemie sind überwunden.

Das Absatzplus ging vor allem auf den Bereich Frühstück & Dessert zurück, der um 10,9 Prozent zulegen konnte. Die Warengruppe Backwaren (+11,4 Prozent) gab den größten Impuls. Während TK-Produkte zum Selber Kochen um 2,3 Prozent zulegten, verzeichnete der Bereich Fix & Fertig sogar ein doppelt so hohes Wachstum – plus 5,6 Prozent. Die Warengruppen Pizza (+15,9 Prozent) und Gemüse (+12,4 Prozent) zeigten ein besonders hohes Wachstum. „TK-Produkte erfüllen die hohen Ansprüche der Gastronomie in Kombination mit Kalkulations- und Gelingsicherheit“, so die dti-Chefin Eichner. „Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe, die in allen Segmenten des Außer-Haus-Marktes für Anpassungsdruck und eine erhöhte Nachfrage nach effizienten Methoden der Zubereitung sorgt – die aber dennoch genug Raum für Kreativität und Individualität lassen. TK-Produkte verbinden diese Anforderungen optimal und verringern zudem Lebensmittelabfälle. Dies wissen immer mehr Profi-Köch:innen zu schätzen.“

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