Weitere Warnstreiks in Sachsen Radebergers Beschäftigte legen Arbeit nieder

Von dpa 1 min Lesedauer

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Die Gewerkschaft NGG hat die Beschäftigten der Radeberger Brauerei zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen. Eine vierte Streikwelle vor den nächsten Tarifverhandlungen am 14. August ist nicht ausgeschlossen.

Die Beschäftigten sächsischer Brauereien streiken für sieben Prozent mehr Lohn .(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Beschäftigten sächsischer Brauereien streiken für sieben Prozent mehr Lohn .
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Warnstreiks bei sächsischen Brauereien reißen nicht ab. Zu Wochenbeginn hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun die Beschäftigten von Radeberger aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Der Ausstand sollte am Sonntagabend beginnen und bis Dienstagabend dauern.

Was fordert die Gewerkschaft:

Hintergrund ist die aktuelle Tarifauseinandersetzung der Brauwirtschaft Sachsen-Thüringen. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Lohn und 100 Euro mehr für die Auszubildenden. Laut NGG klafft in der Branche nach wie vor eine Lohnlücke zwischen Ost und West. Die Rede ist von mehr als 8.000 Euro, die Beschäftigte in Sachsen weniger pro Jahr erhalten als ihre Kollegen im Westen. Die Arbeitgeber hätten bislang kein Angebot vorgelegt, hieß es.

Jüngst waren auch bei anderen sächsischen Brauereien Beschäftigte in den Ausstand getreten. Die nächsten Verhandlungen sind den Angaben nach am 14. August geplant. Eine vierte Streikwelle vor diesem Termin sei nicht ausgeschlossen, warnte die NGG.

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