Tarifverhandlungen Brauerei-Beschäftigte im Norden treten in 24-stündigen Warnstreik

Von dpa 1 min Lesedauer

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Brauerei-Beschäftigte im Norden wollen mehr Geld. Deshalb verhandelt die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern. Bislang ohne Erfolg. Nun treten die Beschäftigten in einen Warnstreik.

Das Angebot vom 19. Mai hat die Gewerkschaft abgelehnt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das Angebot vom 19. Mai hat die Gewerkschaft abgelehnt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Braupause bei Astra, Holsten und Flensburger: Weil es auch am zweiten Verhandlungstag der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der norddeutschen Brauereien keine Einigung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gegeben hat, treten die Mitarbeitenden der Produktion am Dienstag, den 27. Mai, in den Warnstreik. 24 Stunden lang sollen in den Hallen der Flensburger Brauerei sowie der Carlsberg-Brauerei in Hamburg kein Bier und keine Limo eingefüllt werden, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilte.

Alle drei Schichten würden die Arbeit niederlegen, gestartet werde mit der Frühschicht 6.00 Uhr. Auswirkungen auf die Regale im Supermarkt dürfte das kaum haben, sagte ein Gewerkschaftssprecher. „Außer vielleicht bei Produkten, die einen eher schwachen Lagerbestand haben.“ Warnstreiks werde es auch in Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie bei der Hasseröder Brauerei in Sachsen-Anhalt und der Jever-Brauerei in Niedersachsen geben.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten rückwirkend vom 1. April und für zwölf Monate sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeber hätten bislang eine Erhöhung zum 1. Oktober 2025 von einem Prozent sowie eine weitere Erhöhung am 1. April 2026 von weiteren 2,1 Prozent angeboten. Der Tarifvertrag solle eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft hatte das Angebot vom 19. Mai abgelehnt. Es schmecke wie schales Bier.

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