Deutscher Biermarkt Bilanz 2023: Absätze gehen zurück und Kosten gehen durch die Decke
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Deutsche Brauereien gehen aktuell durch eine Durststrecke. Zu schaffen machen den Bierbrauern der sinkende Absatz und steigende Kosten. Die Brau Beviale 2024 will der Getränke- und Liquid-Food-Industrie eine Plattform bieten, um sich auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen gut einzustellen.
Insgesamt rund 8,4 Milliarden Liter Bier haben die deutschen Bierbrauer 2023 abgesetzt – so das Statistische Bundesamt. Damit ist der Absatz 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % oder 394 Millionen Liter gesunken. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele, sprach von einem „rabenschwarzen Jahr für die deutsche Brauwirtschaft“.
Auch die bayerische Brauwirtschaft ist mit der aktuellen Marktentwicklung nicht zufrieden: „Nun werden die Auswirkungen der Krisenjahre deutlich sichtbar“ erklärte Brauerpräsident Georg Schneider auf der Jahrespressekonferenz des Spitzenverbandes der bayerischen Brauwirtschaft in München. Hat die Brauwirtschaft im ersten Nach-Corona-Jahr noch von einer in den Pandemiejahren angestauten Sehnsucht nach Festen, Feiern und Geselligkeit profitiert, spüren die Brauereien nun den harten Gegenwind eines schwierigen Marktes. Sie sehen sich konfrontiert mit verändertem Konsumverhalten, einer weiter zunehmenden Konzentration des Handels und schwierigeren politischen Rahmenbedingungen, so Schneider.
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