Prozessautomatisierungssystem
Bereit für mehr Bier: So steigerte eine kanadische Brauerei die Produktionskapazität

Von Ronald Meyns* 5 min Lesedauer

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Was tun, wenn die Nachfrage nach Craft Beer die Produktion an die Leistungsgrenze bringt? Das Ausweichen auf Drittanbieter bringt Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Qualität mit sich. Ein Anlagenausbau wiederum ist mit hohen Kosten verbunden. Eine kanadische Craft Beer Brauerei hat mit der Implementierung eines Prozessautomatisierungssystems eine Lösung gefunden, die nicht nur auf die Produktionskapazität einzahlt.

Sleeman Breweries startet mit neuem Prozessautomatisierungssystem durch.(Bild:  ©Andreas Mueller - stock.adobe.com)
Sleeman Breweries startet mit neuem Prozessautomatisierungssystem durch.
(Bild: ©Andreas Mueller - stock.adobe.com)

Craft Beer avancierte in den letzten Jahren zum Trend-­Getränk. Diese rasant ansteigende Popularität brachte ­Sleeman Breweries an den Rand seiner Produktionskapazität. In seiner Okanagan Spring Brewery (OSB) in Vernon, British Columbia, konnte das Unternehmen mit der Nachfrage nach seinen OSB-Bieren auf dem Markt kaum Schritt halten. Das Management-Team suchte nach Möglichkeiten, um die Produktionsmenge über das Maximum von acht Suden pro Tag zu steigern.

Wenn das Unternehmen die Produktionskapazität in der OSB nicht steigern konnte, würde es wohl eine neue Anlage bauen müssen, was mit hohen Investitionskosten verbunden wäre. Zu dieser Zeit hatte Sleeman Dritthersteller verpflichtet, um den Kundenbedarf decken zu können. Nicht die beste Lösung, was Verwaltungskosten, gleichbleibend hohe Qualität und ein konsistentes Geschmacksprofil sowie die Einhaltung von Lieferterminen anging.