Alternative Kaltentkeimung
Wie Getränkehersteller Wein, Fruchtsaft und Co. sicher entkeimen

Von Anke Geipel-Kern 3 min Lesedauer

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 – Kaltentkeimung entwickelt sich für Softdrinks oder Wein zu einer echten Alternative. Das Verfahren ist kostengünstig und Getränkehersteller können auch bestehende Anlagen leicht nachrüsten.

Velcorin dringt in die Zelle ein und inaktiviert Enzyme, wodurch die Mikroorganismen absterben.(Bild:  Lanxess)
Velcorin dringt in die Zelle ein und inaktiviert Enzyme, wodurch die Mikroorganismen absterben.
(Bild: Lanxess)

Der Verbraucher will, dass sein Fruchtsaft lange hält, möglichst auch ohne Kühlschrank. Bei Apfel- oder Orangensaft, Mineralwasser und Bier ist das kein Problem. Hoher Zuckergehalt, Säure und Kohlendioxid wirken als natürliche Desinfektionmittel und hemmen Mikrobenwachstum ohne das Zusätze nötig sind. Doch was macht der Produzent mit den anderen Getränken, die momentan hoch in der Gunst des Verbrauchers stehen? Beispielsweise Softdrinks, Smoothies oder Fruchtwein. Möglichkeiten gibt es viele: Aseptische Fertigung, Schutzgasatmosphäre, heiße Abfüllung oder UV-Desinfektion sind einige davon.

Die Qual der Wahl

Die technischen Verfahren zielen auf den Prozess, wie die aseptische Fertigung bzw. auf das Packmittel oder die Flasche und sind in die Maschine integriert. Dazu gehören zum Beispiel die Packmittel-Entkeimung mit UV-Strahler, Infrarotstrahlung, Blitzlichtbestrahlung oder die Wasserstoffperoxid-Behandlung. Oder das Getränk wird heiß abgefüllt, was die meisten Keime vernichtet.

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