Anlagenbau für die Lebensmittelindustrie Wenn eigenes Engineering fehlt: Outsourcing-Partner übernimmt komplettes Engineering

Von Devex Verfahrenstechnik 2 min Lesedauer

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90 Prozent der Lebensmittelhersteller setzen heute auf externes Anlagen-Engineering, da interne Kompetenzen oft nur noch die Wartung abdecken. Devex Verfahrenstechnik liefert als Outsourcing-Partner maßgeschneiderte Turnkey-Anlagen mit Fokus auf Prozesssicherheit und Planungstreue.

Die Rohrleitungen einer Skid-basierten verfahrenstechnischen Anlage: Das Skid-Prinzip reduziert nicht nur Transport- und Montageaufwand, sondern spart Devex-Kunden vor allem Zeit. Denn Stillstandzeiten sind in der Lebensmittelproduktion ein echter Kostenfaktor.(Bild:  Devex Verfahrenstechnik)
Die Rohrleitungen einer Skid-basierten verfahrenstechnischen Anlage: Das Skid-Prinzip reduziert nicht nur Transport- und Montageaufwand, sondern spart Devex-Kunden vor allem Zeit. Denn Stillstandzeiten sind in der Lebensmittelproduktion ein echter Kostenfaktor.
(Bild: Devex Verfahrenstechnik)

Ohne durchdachte Anlagenkonzepte steht die Lebensmittelproduktion heute schnell still. Besonders, wenn es um thermische Prozesse oder sensible Flüssigkeiten geht. Devex Verfahrenstechnik hat sich auf genau diese kritischen Schnittstellen spezialisiert. Als Outsourcing-Partner mit ganzheitlichem Engineering-Ansatz liefert Devex maßgeschneiderte Turnkey-Anlagen. Investitionsentscheidern verspricht der Anlagenbauer das, was für die Lebensmittelbranche wirklich zählt: Prozesssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Planungstreue.

„Wer heute eine Anlage bauen will, muss nicht nur technisch liefern, sondern auch regulatorisch sattelfest sein“, sagt Christoph Markmann, Geschäftsführer bei Devex. „Gerade für unsere Outsourcing-Kunden in der Lebensmittelindustrie ist das eine enorme Herausforderung. Früher hatten sie eigene Engineering-Abteilungen, heute liegt die maximale Inhouse-Kompetenz oft bei der Wartung von Bestandsanlagen. Das komplette Anlagenkonzept kommt mittlerweile fast ausschließlich von uns.“

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Outsourcing als Chance

Wie der Anlagenbauer betont, setzen inzwischen rund 90 Prozent der Lebensmittelproduzenten auf externes Anlagen-Engineering, besonders im Bereich thermischer Verfahrenstechnik. Devex übernimmt dabei sämtliche Schritte von der Konzeption über die Detailplanung bis hin zur Ausführung und Inbetriebnahme. „Unsere Kunden liefern uns eine Prozessbeschreibung, den Rest erledigen wir“, so Markmann. „Dazu gehört auch, den Bestandsschutz bestehender Anlagen zu sichern, selbst wenn wir komplett neue Module integrieren.“

Skid-Systeme: Modular denken, effizient liefern

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das Skid-Prinzip: vormontierte, standardisierte Anlagenteile auf stabilen Trägerrahmen, die bei Devex vollständig vorgefertigt und verrohrt werden. „Das reduziert nicht nur Transport- und Montageaufwand, sondern spart unseren Kunden vor allem eins: Zeit“, betont Markmann. „Gerade Stillstandzeiten sind in der Lebensmittelproduktion ein echter Kostenfaktor, denn jede Minute zählt.“

Dank der klaren Modularität lassen sich Skid-Systeme nicht nur schneller in bestehende Prozesse integrieren, sondern bei Wartung oder Erweiterung auch deutlich einfacher austauschen.

Planbarkeit trotz Fachkräftemangel

Trotz der hohen Fertigungstiefe bleibt der Anlagenbau eine Branche, in der die Realität nicht am Zeichenbrett endet. „Unsere größten Feinde sind aktuell Personalengpässe und Lieferzeiten“, so Markmann. „Ein banales Mannloch hat inzwischen bis zu vier Monate Lieferzeit.“ Gerade deshalb setzt Devex auf maximal vorgefertigte Komponenten und schlanke Prozesse.

Regulierung: hochkomplex, aber machbar

Auch der europäische Regelungsrahmen trägt zur Komplexität bei. „Wir arbeiten strikt nach allen einschlägigen Vorschriften, von der Druckgeräterichtlinie über die Explosionsschutzrichtlinie ATEX bis zu komplett branchenspezifischen Anforderungen“, so Markmann. Aber er lässt auch Kritik anklingen: „Manchmal fragt man sich schon, ob die EU weiß, was sie da tut. Die Normendichte hat längst eine Komplexität erreicht, die für mittelständische Hersteller kaum noch allein zu stemmen ist. Aber das ist genau unsere Expertise – hier sehen wir uns als echten Partner unserer Kunden.“

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