Prozess- und Produktionsanlagen für High-Tech-Proteine
Protein-Innovationen erfolgreich skalieren: So gelingt der Weg in die Produktion

Von Dietger Spiegel, Vertrieb bei Ruland Engineering & Consulting 3 min Lesedauer

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In immer mehr Lebensmittellaboren entstehen innovative vegane Alternativen für Fleisch- und Milchprodukte. Deren Herstellung in einen industriellen Maßstab zu überführen, ist eine Kunst. Es braucht tiefes Prozessverständnis und fundierte Erfahrung im Anlagenbau.

In voll automatisierten Tanklagern mit unterschiedlichen Größen und Fassungsvermögen werden Rohstoffe, Zwischenprodukte und Endprodukte gelagert.(Bild:  Ruland Engineering & Consulting)
In voll automatisierten Tanklagern mit unterschiedlichen Größen und Fassungsvermögen werden Rohstoffe, Zwischenprodukte und Endprodukte gelagert.
(Bild: Ruland Engineering & Consulting)

Fleischersatzprodukte auf Basis von veganen Proteinen liegen voll im Trend. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Produktion 2023 um mehr als 16 Prozent während der Konsum von Fleisch rückläufig ist. So entstehen viele zukunftsweisende Produktideen mit neuen Proteinquellen und Rohstoffen. Die technologischen Herausforderungen an den Produktionsprozess müssen bereits weit vor der Markteinführung verstanden werden und vom Labormaßstab auf die großtechnische Produktion transferiert werden.

Viele alteingesessene und Start-up-Unternehmen setzen voll auf diesen Trend. Sie machen es sich zur Aufgabe, funktionelle Proteine verschiedenster Herkunft für eigene Produkte zu nutzen oder als Grundstoff für die Produktion moderner, veganer Produkte zu liefern. Dabei legen sie viel Wert auf eine nachhaltige Aufbereitung der Ausgangsstoffe, um daraus hochfunktionales oder sogar natives Protein herzustellen, das vielfältig eingesetzt werden kann. Zum Beispiel für die Herstellung von Fleisch- oder Milchalternativen, als Stabilisator und Texturgeber für Backwaren, als Ei-Ersatz und vieles mehr.