Food Supply Chain
Weniger Lebensmittelverschwendung dank datengestützter Echtzeit-Transparenz

Von Amir Harel* 4 min Lesedauer

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Lebensmittelverschwendung passiert nicht erst in der häuslichen Mülltonne. Über die gesamte Supply Chain entsteht Ausschuss. Wann und wo wissen die wenigsten Akteure. Die Lösung liegt in der transparenten Supply Chain.

40 Prozent der Lebensmittel aus der EU schaffen es nicht bis in den Markt. Nur mit einer transparenten Supply Chain lässt sich Überschuss wirksam bekämpfen.(Bild:  ©Egor - stock.adobe.com)
40 Prozent der Lebensmittel aus der EU schaffen es nicht bis in den Markt. Nur mit einer transparenten Supply Chain lässt sich Überschuss wirksam bekämpfen.
(Bild: ©Egor - stock.adobe.com)

Auf dem heutigen Markt müssen Lieferketten außerordentlich effizient arbeiten, denn die Ansprüche der Kunden sind gestiegen: Sie möchten ihre Produkte immer schneller, immer bequemer erhalten und erwarten vom Handel immer mehr Nachhaltigkeit. Diese Kundenwünsche dauerhaft zu erfüllen, ist nicht immer einfach und hat als Konsequenz oft einen Umkehreffekt für kurzfristige Geschäftspläne und -prozesse, insbesondere wenn die Supply Chain nicht so lückenlos und transparent ist, wie sie sein sollte. Selbst kleinste Effizienzmängel können in der Summe zu Verschwendung in der Produktion, beim Transport oder sogar bei der Entsorgung führen.

In den letzten Jahren ist der Markt für Lebensmittel ins Visier geraten und steht unter enormem Druck. Der Umgang mit Lebensmittelverschwendung muss auf den Prüfstand, denn von den rund 88 Millionen Tonnen Lebensmitteln, die jährlich in der EU verschwendet werden, schaffen es 40 Prozent nicht einmal bis auf den Markt. Das Problem: Ohne Echtzeit-Einblicke in den exakten Status und Zustand von Produkten und Vorräten innerhalb der gesamten Supply Chain haben Unternehmen kaum Möglichkeiten, gegen die Verschwendung anzugehen und die Interaktion mit den Kunden zu optimieren.