Wachstumsmarkt: Vegane Lebensmittel
Weniger Fleisch, mehr Umsatz? Ein Blick auf den veganen Lebensmittelmarkt

Von Christian Lüttmann 6 min Lesedauer

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Ob Fertiggerichte, Brotaufstriche oder Grillgut: in nahezu jeden Lebensmittelbereich haben vegane Produkte Einzug gefunden. Der Markt – gerade bei Fleischersatzprodukten – bietet enormes Wachstumspotenzial. Doch was ist eigentlich „vegan“? Wie lässt es sich überprüfen? Und welche Techniken nutzen Hersteller zur Produktion neuartiger veganer Lebensmittel?

Vegane Lebensmittel bieten ein großes wirtschaftliches Potenzial, was längst noch nicht ausgeschöpft ist. (Symbolbild)(Bild:  ideogram.ai / KI-generiert)
Vegane Lebensmittel bieten ein großes wirtschaftliches Potenzial, was längst noch nicht ausgeschöpft ist. (Symbolbild)
(Bild: ideogram.ai / KI-generiert)

Fleisch war gestern? So weit kommt es sicher in absehbarer Zeit nicht. Dennoch ist der Markt an fleischlosen Produkten ein lukratives Geschäftsfeld. Es gibt immer mehr Fortschritte und Mitbewerber in der veganen Lebensmittelproduktion. Wir blicken auf einige Aspekte im Bereich der Fleischersatzprodukte und veganer Lebensmittel. Von der Entwicklung und Herstellung neuartiger Lebensmittel, über Standards, Label und Vorgaben bis hin zu Umsatzprognosen für den Markt an veganen Produkten.

Produktionstechnik, die veganes Essen auf ein neues Level hebt

Aus der Forschung kommen immer wieder neue Technologien und bisher ungenutzte oder wenig beachtete Zutaten in den Markt. Unternehmen wie Kynda Biotech nutzen etwa die Fermentation von Pilzmyzel, um nachhaltige, pflanzliche Proteine zu produzieren. Dieses Verfahren ermöglicht eine dezentrale Produktion mit eigenen Bioreaktoren direkt vor Ort. Ziel ist es, traditionelle Zutaten wie Milch und Eier durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen, ohne dass sich die Verbraucher an neue Geschmäcker und Texturen gewöhnen müssen [1].