Merger & Acquisition Lebensmittel-Riesen fusionieren: Von Eckes-Granini bis zu Mars-Deals

Von Manja Wühr 1 min Lesedauer

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Nicht nur Nachrichten über Werkschließungen häufen sich. Auch Übernahmen von Lebensmittel- und Getränkeherstellern machen jüngst Schlagzeilen. Vier aktuelle Beispiele...

Neuste Übernehmen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Neuste Übernehmen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie
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Die Ernährungsindustrie steht unter Druck in Deutschland und weltweit. Inflation und Kostendruck erschweren es Herstellern von Lebensmitteln und Getränken wettbewerbsfähig zu bleiben. In konjunkturschwachen Zeiten häufen sich Mergers & Acquisitions.

(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
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Eckes-Granini hat das Fruchtgetränkekonzentrate-Unternehmen Wolfgang Jobmann aus Reinbek übernommen. Die Firma wird unter Geschäftsführer Gerd Gründahl eigenständig weitergeführt, ohne organisatorische Änderungen. Jobmann ist bekannt für Marken wie Oranka und Frisco und bietet umfassende Lösungen von Produktentwicklung bis Qualitätssicherung. Eckes-Granini verzeichnete 2022 bei einem Umsatz von 917 Mio. Euro einen Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern, der von 55 Millionen Euro im Jahr 2021 auf etwa 2 Mio. Euro fiel.

(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
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Der US-Konzern Mars plant, den Pringles-Hersteller Kellanova für 36 Milliarden Dollar zu übernehmen, was die bisher größte Übernahme von Mars wäre. Mit der Zahlung von 83,50 Dollar pro Kellanova-Aktie entsteht ein neuer Lebensmittelgigant. Diese Übernahme erfolgt in einer Zeit, in der viele US-Lebensmittelhersteller Kraft Heinz, Mondelez oder Hershey wegen wirtschaftlicher Herausforderungen, wie hoher Inflation, mit rückläufigen Umsätzen kämpfen.

(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
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PepsiCo übernimmt die präbiotische Limonadenmarke Poppi für 1,95 Mrd. USD, mit erwarteten Steuervorteilen netto 1,65 Milliarden. USD. Poppi, gegründet 2015, bietet gesündere Limonaden mit niedrigem Zuckergehalt und 25 Kalorien. Die Akquisition ergänzt PepsiCos Strategie, sein Produktportfolio um gesündere Alternativen zu erweitern, da Verbraucher ihr Interesse an gesundheitsfördernden, kalorienarmen Getränken verstärken. PepsiCo erwartet, Poppi durch breitere Distribution in Einzelhandelsgeschäften zu etablieren.

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Der britische Hersteller von Fertiggerichten Greencore hat dem Kauf des Rivalen Bakkavor nach zwei gescheiterten Versuchen zugestimmt. Das Unternehmen wird mit 1,2 Milliarden Pfund (1,55 Milliarden Dollar) bewertet. Die Bakkavor-Aktionäre sollen eine Kombination aus Bargeld und Greencore-Aktien erhalten.

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