GTAI-Marktbericht
Nordafrika investiert in Verarbeitungsanlagen und Verpackungstechnik

Von GTAI 4 min Lesedauer

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Von Schokolade über Verpackungsanlagen bis zu Zuckerraffinerien: Nordafrika plant Dutzende Projekte mit Volumen zwischen 30 und 100 Millionen US-Dollar. Der GTAI-Bericht zeigt Chancen für Technologie- und Anlagenbauer auf.

Ägypten, Algerien und Marokko bauen ihre Nahrungsmittelproduktion mit Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe aus.GPT Image Editor(Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
Ägypten, Algerien und Marokko bauen ihre Nahrungsmittelproduktion mit Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe aus.GPT Image Editor
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

Internationale und lokale Investoren treiben den Ausbau der Nahrungsmittelindustrie in Nordafrika voran. Europäische, US-amerikanische, japanische und chinesische Technologieanbieter sowie Anlagenbauer profitieren von Projekten in Ägypten, Algerien und Marokko. Welche Projekte geplant sind und welche Chancen sich für Technologieanbieter daraus ergeben, stellt der GTAI-Bericht von Ullrich Umann, Marcus Knupp und Peter Schmitz vor:

Projekte in der gesamten Handelskette von Ägypten

Aktuell plant der belgisch-französische Schokoladenhersteller Barry Callebaut den Bau einer Schokoladenfabrik für 30 Millionen US-Dollar (US$) bis 2029. Die Vergabe soll Anfang 2027 erfolgen. Bereits im Bau befindet sich die Erweiterung der Fertigung von Twix-Schokoriegeln durch die ägyptische Tochter des US-Konzerns Mars in Giza. Die Investitionssumme wird mit 78 Millionen US$ angegeben. Ende 2026 soll die zweite Produktionslinie den Betrieb aufnehmen. Ebenfalls im Bereich Süßwaren will das Unternehmen Haj Arafa 100 Millionen US$ in die Verarbeitung von Datteln in der Oase Siwa investieren. Die Vergabe ist laut MEED Projects für Anfang 2027 vorgesehen.