Nachhaltige Proteine Biotech-Anlage für Start-ups: The Cultured Hub nimmt den Betrieb auf

Von The Cultured Hub 2 min Lesedauer

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The Cultured Hub – ein Skalierungs- und Wachstumsservice für kultivierte Lebensmittel und Getränke – nimmt im Schweizer Kemptthal den Betrieb auf. An den Scale-up-Anlagen können Lebensmittelproduzenten ihre neusten Entwicklungen für kultiviertes Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Produkte aus der Präzisionsfermentation voran bringen.

Im The Cultured Hub können Unternehmen ihre Prozesse nun von kleinen Laborexperimenten (etwa Schüttelkolben) auf 1.000-Liter-Pilotbetriebe ausweiten, ohne in teure Anlagen investieren oder ihr Eigenkapital verringern zu müssen. (Bild:  The Cultured Hub)
Im The Cultured Hub können Unternehmen ihre Prozesse nun von kleinen Laborexperimenten (etwa Schüttelkolben) auf 1.000-Liter-Pilotbetriebe ausweiten, ohne in teure Anlagen investieren oder ihr Eigenkapital verringern zu müssen.
(Bild: The Cultured Hub)

Im Hub gibt es moderne Produktentwicklungslabors, Kapazitäten und Ausrüstung für Zellkultur sowie einem Partnernetzwerk. Start-ups und Organisationen können hier die Entwicklung marktreifer, nachhaltiger, gesunder und erschwinglicher Produkte beschleunigen und vergrößern. Der Hub bietet eine Technologieplattform, die weit über Lebensmittel hinausgeht und die Entwicklung verschiedener Produkte wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Tiernahrung und pflanzlicher Zellen wie Kakao sowie Materialien wie Kosmetika und ausgewählte pharmazeutische Anwendungen unterstützen kann.

„Die Eröffnung dieser Anlage ist nicht nur ein Erfolg für unser Team, sondern ein Meilenstein für die ganze Branche. Wir freuen uns, eine Einrichtung zu eröffnen, die es Start-ups ermöglicht, ohne große Kapitalinvestitionen und Zeitverluste zu pilotieren und zur Verbesserung des globalen Lebensmittelsystems beizutragen“, sagte Yannick Gächter, CEO von The Cultured Hub.

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Scale-up neuer Produkte vorantreiben

Im Hub können Unternehmen ihre Prozesse nun vom kleinen Laborumfeld auf 1.000-Liter-Pilotbetriebe ausweiten, ohne in teure Anlagen investieren oder ihr Eigenkapital verringern zu müssen. Diese einzigartige Möglichkeit schließt die Lücke zwischen Forschung und kommerzieller Produktion und ermöglicht es den Unternehmen, ihre Prozesse effizient aufzuzeigen und zu verfeinern. Der Hub kann drei Unternehmen gleichzeitig beherbergen, die jeweils in vollständig getrennten Anlagen arbeiten, und fördert so ein Umfeld der Zusammenarbeit und Innovation. Diese Organisation beschleunigt den Markteintritt, indem sie Zeit und Ressourcen spart, Wissen und Netzwerke für Innovation vereint. Die Akteure können sich darauf konzentrieren, gut schmeckende Lebensmittel zu wettbewerbsfähigen Kosten zu produzieren.

Joint Venture mit Branchen-Know-how

The Cultured Hub ist ein Joint Venture zwischen der Migros, Givaudan und der Bühler Group und nutzt die jahrhundertealte kollektive Erfahrung in den Bereichen Lebensmittelverarbeitung, Produktentwicklung, Produktion, Marketing und Markteinführung. Alle drei Unternehmen engagieren sich stark für die Nachhaltigkeit. Diese Kombination macht den Hub zu einem einzigartigen Zugangspunkt für Wissen, Fertigkeiten, Technologie sowie Einzelhandels- und Konsumentenverständnis. „The Cultured Hub soll den Unternehmen dabei helfen, die Lücke bei der Skalierung zu schließen, sodass sie Eigenkapital behalten, geistiges Eigentum schützen und ihre Markteinführung ohne hohe Kapitalinvestitionen beschleunigen können“, sagte Ian Roberts, Chief Technology Officer der Bühler Group.

„Wir freuen uns darauf, im Rahmen des Cultured Hub und des Ökosystems, welches wir mit den Start-ups, Partnern und Kunden gemeinsam aufbauen, neue, bahnbrechende Lösungen zu entwickeln, die der Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten nach gesünderen und umweltfreundlicheren Produkten entsprechen“, sagte Fabio Campanile, Global Head of Science & Technology Taste & Wellbeing bei Givaudan.

„The Cultured Hub steht für einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie wir die Lebensmittelproduktion angehen“, sagte Matthew Robin, CEO der Elsa Group bei Migros-Genossenschafts-Bund. „Als größe Detailhändlerin der Schweiz will die Migros den Konsumentinnen und Konsumenten eine Auswahl bieten, darunter auch innovative, nachhaltige Lebensmittel.“

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