Regler So optimiert ein Multifunktionscontroller die Produktion von Lebensmittelzusatzstoffen
Anbieter zum Thema
Ein Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen suchte für die Automatisierung seiner Casein-Trocknungsanlage eine leicht bedienbare Steuerung, um komplexe Prozesse zu regeln und die mit einer SPS kommunizieren kann.
Ohne Casein wären viele industriell produzierte Lebensmittel nicht denkbar, denn das Milcheiweiß gibt ihnen erst ihre Struktur. Caseine wirken z.B. bei Eis und Desserts körpergebend und schaumstabilisierend, sorgen für eine gleichmäßige Konsistenz von Frischkäse und Wurstbrät oder garantieren als Bindemittel die Gefrier- und Auftaufestigkeit von Soßen und Fertiggerichten.
In der Lebensmittelindustrie wird vielfach pulverförmiges Casein eingesetzt. Einer der Produktionsschritte zur Herstellung dieses Zusatzstoffes findet an der Walzen-Trocknungsanlage statt. Hier wird das Casein verarbeitet, das zuvor durch Ultrafiltration, Konzentration und Trocknung aus pasteurisierter Milch gewonnen wurde. An der Trocknungsanlage wird es zunächst wieder verflüssigt, nach Kundenwünschen mit Zusätzen angereichert, und dann mit dampfbetriebenen Walzen erneut getrocknet. Dazu transportieren Förderpumpen das verflüssigte Casein auf zwei riesige Trocknungswalzen. Mit den Pumpen wird ein dünner Film des flüssigen Caseins auf die Walzen aufgetragen, die eine Temperatur von etwa 180°C haben. Durch die Hitze verdampft die Feuchtigkeit im Casein, so dass ein Granulat entsteht, das in einer nachgeschalteten Mühle zu Pulver vermahlen und anschließend verpackt wird.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen