Schokoladen-Produktion Weniger Schoko-Weihnachtsmänner in den Regalen

Von Manja Wühr 1 min Lesedauer

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Seit 2022 nimmt die Produktion von Schokoladen-Weihnachtsmänner ab. Mit 164 Millionen Schokoladen-Weihnachtsmännern und -nikoläusen hat die deutsche Süßwarenindustrie 2024 ein neues Tief erreicht.

Die Produktion von Schoko-Weihnachtsmännern sinkt 2024 um zwei Prozent.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Produktion von Schoko-Weihnachtsmännern sinkt 2024 um zwei Prozent.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die deutsche Süßwarenindustrie hat in diesem Jahr für die Weihnachtszeit rund 164 Millionen Schokoladen-Nikoläuse und -Weihnachtsmänner hergestellt. Gegenüber dem Vorjahr mit seinen 167 Millionen bedeutet dies ein Minus von zwei Prozent – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) bei seinen Mitgliedsunternehmen. Der Branchenverband macht für diese Entwicklung Kostenbelastungen bei wichtigen Rohstoffen, Personal, Energie sowie Bürokratie verantwortlich.

Rund zwei Drittel (etwa 110 Millionen) der in Deutschland produzierten Schokoladen-Nikoläuse und -Weihnachtsmänner wurden in den letzten Wochen an den deutschen Lebensmittelhandel, an Kaufhäuser und den Fachhandel in Deutschland ausgeliefert. Rund ein Drittel (ca. 54 Millionen) der hierzulande hergestellten Schoko-Weihnachtsmänner gehen in den Export, und zwar nicht nur in die europäischen Nachbarstaaten, sondern u. a. auch nach Großbritannien, Kanada, USA sowie in aktuell sommerliche Destinationen wie Australien, Neuseeland und Südafrika.

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NRW-Betriebe produzieren weniger Schokolade

Wie die dap mitteilt ist die Schokoladen-Produktion in Nordrhein-Westfalen etwas zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2024 stellten 33 Betriebe rund 157.000 Tonnen Schokolade her. Das waren 3,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese Zahlen kommen vom Statistischen Landesamt IT.NRW nach Auswertung vorläufiger Zahlen.

Im Gesamtjahr 2023 hatten 35 Süßwarenbetriebe knapp 342.000 Tonnen Schokolade und andere kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen produziert, 2,2 Prozent mehr als 2022. Rein rechnerisch entfielen auf jeden Einwohner monatlich etwa 1,6 Kilogramm produzierte Schokolade.

Die Verbraucherpreise für Schokolade lagen 2023 um durchschnittlich 16,7 Prozent über Vorjahresniveau: Schokoladentafeln verteuerten sich um 9,6 Prozent, Riegel um 21,7 Prozent. Zuletzt sind die Preise nach Angaben der Statistiker wieder gesunken. Im November sei Schokolade insgesamt um 1,3 Prozent günstiger angeboten worden als noch im Oktober.

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