Robotik
Proteinquellen nachhaltiger produzieren

Quelle: Kuka 5 min Lesedauer

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In Dänemark wird die Larvenzucht mit modernster Robotertechnologie kombiniert: Das Unternehmen Enorm Biofactory nutzt die Schwarzen Soldatenfliege sowie die Präzision der Hygienic-Oil-Roboter von Kuka, um eine klimafreundliche Proteinquelle zu produzieren.

„Zutaten auf der Basis von Larven der Schwarzen Soldatenfliege, die verantwortungsvoll produziert werden, haben im Vergleich zu anderen tierischen Proteinquellen einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck“, sagt Carsten Lind Pedersen, CEO von Enorm.(Bild:  Kuka)
„Zutaten auf der Basis von Larven der Schwarzen Soldatenfliege, die verantwortungsvoll produziert werden, haben im Vergleich zu anderen tierischen Proteinquellen einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck“, sagt Carsten Lind Pedersen, CEO von Enorm.
(Bild: Kuka)

In einer Fabrikhalle im Herzen Dänemarks, 50 Kilometer südwestlich von Aarhus, werden sich bald in unzähligen Kästen Millionen von Fliegenlarven durch ihr Futter fressen, während die Behältnisse kontinuierlich von leise vor sich hin surrenden Kuka-Robotern in der Ausführung Hygienic Oil (HO) bewegt, gestapelt, geleert und gefüllt werden. Dieses Schauspiel spielt sich bei Enorm Biofactory ab, der größten und ersten kommerziellen Insektenfarm Skandinaviens.

Es ist möglich, dass Fabriken wie diese in naher Zukunft weltweit verbreitet sein werden. Viele Fachleute sind der Ansicht, dass Insekten die Proteinquelle der Zukunft darstellen. Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa 9,7 Milliarden Menschen anwachsen wird. Da zudem in vielen Entwicklungsländern das durchschnittliche Einkommen steigen wird, ist mit einer starken Zunahme des Fleischkonsums und damit des Proteinbedarfs zu rechnen.