Butter- und Propionsäure Oxea produziert mehr Bausteine für die Futtermittelindustrie

Von Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser 1 min Lesedauer

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Oxea erweitert seine Carbonsäure-Produktionsanlagen in Oberhausen. Das Chemieunternehmen erhöht die Produktionskapazität für kurzkettige Fettsäuren wie Propionsäure, Buttersäure und Isobuttersäure. Die Produkte dienen als Bausteine zur Herstellung von Futtermitteln, die frei von antibiotischen Leistungsförderern (ALF) sind, so genannte ALF-freie Futtermittel.

Oxea erweitert die Produktionskapazitäten für Buttersäure und Propionsäure.(Bild:  Oxea)
Oxea erweitert die Produktionskapazitäten für Buttersäure und Propionsäure.
(Bild: Oxea)

Monheim am Rhein – Oxea produziert Buttersäure und Propionsäure in Tierfutterqualität. Diese Produkte sind von großer Bedeutung für die Futtermittelindustrie. Die kurzkettigen Fettsäuren aus der aufgerüsteten Anlage in Oberhausen werden unter GMP+ B2 (Good Manufacturing Practice) gehandhabt und sind zertifiziert nach HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point). Damit entsprechen sie insbesondere den Anforderungen aus dem Tierfuttersektor.

„Wir können unsere kurzkettigen Fettsäuren nunmehr in weiteren Anlagen produzieren und steigern damit deutlich die Produktion von Säuren in unserem standortübergreifenden Verbund von Mehrprodukte-Säuren-Anlagen, der sog. Acids-Platform von Oxea“, sagt Oliver Borgmeier, Vizepräsident Operations Derivatives Europe & China bei Oxea. Insbesondere in Asien und Amerika steige die Nachfrage nach den Salzen und Estern der Buttersäure und der Propionsäure zur Herstellung von ALF-freiem Tierfutter spürbar, fügte Christoph Balzarek, Commercial Business Director Carboxylic Acids bei Oxea, ergänzend hinzu.

Der Ausbau der Carbonsäure-Aktivitäten sei aber noch nicht abgeschlossen, so Cristóbal Ascencio, Executive Vice President Derivatives: „Wir werden das sehr umfangreiche Carbonsäuren-Portfolio von Oxea in allen Bereichen weiter ausbauen, z.B. im Bereich der Schmierstoffe und synthetischen Fluide, Körperpflegeprodukte und Lack- und Beschichtungszusätze“, sagt Cristóbal Ascencio, Executive Vice President Derivatives.

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