Tarifangleichung NGG setzt Warnstreiks in sächsischen Brauereien fort

Von dpa 1 min Lesedauer

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Die Gewerkschaft startete am Donnerstag erneut Arbeitsniederlegungen in Freiberg und Krostitz. Bereits 40 Millionen Bierflaschen konnten wegen der Streiks nicht abgefüllt werden.

Die Mitarbeiter der sächsischen Brauereien in Freiberg und Krostitz wollen nicht länger schlechter bezahlt werden als ihre westdeutschen Kollegen. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Mitarbeiter der sächsischen Brauereien in Freiberg und Krostitz wollen nicht länger schlechter bezahlt werden als ihre westdeutschen Kollegen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) setzt den Arbeitskampf in sächsischen Brauereien fort. Jeweils mit der Frühschicht startete der Warnstreik am Donnerstag, den 31. Juli, im Freiberger Brauhaus und in der Krostitzer Brauerei, teilte die NGG mit. Die Brau-Unternehmer hätten in der letzten Verhandlung kein Angebot vorgelegt. In den Tarifgebieten im Westen seien die Verhandlungen längst abgeschlossen. Die NGG fordert für das Tarifgebiet der Brauindustrie Sachsen-Thüringen ein Lohnplus von sieben Prozent. Die Lohnlücke zu Beschäftigten im Westen müsse kleiner werden.

Nächster Verhandlungstermin ist der 14. August. Mit Blick auf den Termin will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die NGG gibt an, dass in sechs Betrieben des sogenannten „Kombinat Ost“ bisher 63 Schichten ausgefallen seien, mehr als 40 Millionen Flaschen Bier hätten somit nicht abgefüllt werden können.

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