Saftproduktion und alternative Rohstoffe
Nachhaltige Saftproduktion: Welches Potenzial steckt noch im Trester?

Von Dominik Stephan 1 min Lesedauer

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Wie können Säfte aus roten Beeren ressourcenschonender hergestellt werden? Dieser Frage gehen Forschende der Universität Bonn zusammen mit Partnern aus der Industrie und Unternehmensberatung nach. Sie suchten Strategien wie Trester, ein Nebenprodukt aus der Saftherstellung, zu einer wertvollen Zutat weiterverarbeitet werden kann. Außerdem entwickelten sie ein Saftherstellungsverfahren, das durch niedrigere Temperaturen die Umwelt und die Inhaltsstoffe des Saftes schont.

Bei der Saftherstellung (hier ein Tunnel-Pasteur von ITT Lowara) kommen ausgeklügelte Verfahren zum Einsatz.(Bild:  ITT Lowara)
Bei der Saftherstellung (hier ein Tunnel-Pasteur von ITT Lowara) kommen ausgeklügelte Verfahren zum Einsatz.
(Bild: ITT Lowara)

Bei der Tresterverarbeitung setzten die Forscherinnern und Forscher in Bonn auf schonende und vor allem rein mechanische Technologien, um möglichst viele Inhaltsstoffe zu erhalten. Im Fokus stehen dabei drei ganz konkrete Verfahren, deren Umsetzung und Wirtschaftlichkeit seitens der Projektpartner aus Saftindustrie und Unternehmensberatung derzeit in einer Machtbarkeitsstudie geprüft werden. So kann der der Trester direkt und ohne weitere Aufarbeitung direkt als ballaststoffreiche Lebensmittelzutat in Müslis oder Fruchtriegeln verwendet werden. In ersten Versuchen zeigten die hergestellten Trockenobstriegel eine hohe Akzeptanz bei Verbrauchern.

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