Waffelproduktion Induktiv beheizter Waffelofen

Quelle: Pressemitteilung Bühler 2 min Lesedauer

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Bühler lanciert den weltweit ersten induktiv beheizten Waffelofen. Im Vergleich zu gasbeheizten Öfen spart die induktive beheizte Alternative bis zu 50 Prozent Energie.

Opti Bake, ein induktiv beheizter Waffelbackofel, verbraucht 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche gasbeheizte Waffelbacköfen. (Bild:  Bühler AG)
Opti Bake, ein induktiv beheizter Waffelbackofel, verbraucht 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche gasbeheizte Waffelbacköfen.
(Bild: Bühler AG)

Der induktiv beheizte Waffelofen Opti Bake von Bühler verbraucht 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche gasbeheizte Waffelbacköfen. Die Lösung wurde speziell für die Herstellung von Flach- und Hohlwaffeln entwickelt. Die induktive Erwärmung bietet laut Hersteller eine höhere Energieeffizienz und neue Möglichkeiten für eine präzise Steuerung.

Das Induktionsheizsystem von Opti Bake nutzt elektromagnetische Felder, um Wärme direkt in den Backplatten zu erzeugen, wodurch eine offene Flamme und Verbrennung vermieden werden. Das Ergebnis ist ein Prozess, bei dem keine direkten Emissionen von Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO) oder Stickoxiden (NOx) entstehen. Der Energieverbrauch kann im Vergleich zu gasbeheizten oder elektrischen Waffelöfen um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, was die Umweltbelastung reduziert. Diese Emissionsreduktionen können auch zu Steuer- und Lizenzvorteilen sowie zu erhöhten Subventionsmöglichkeiten führen.  

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Die Umweltvorteile des Ofens sind noch größer, wenn er mit Strom aus einem kohlenstoffarmen Mix betrieben wird. In solchen Fällen kann er die CO2-Emissionen deutlich reduzieren und umfassendere Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Wird die Abhängigkeit von Erdgas eliminiert, trägt das System auch zur Energie- und Versorgungssicherheit bei.

Backplattendesign für eine präzise und gleichmäßige Wärmeverteilung

Das Herzstück des Ofens ist ein neu entwickeltes Backplattendesign: Zusammen mit einem System zur individuellen Temperaturregelung der Platten sorgt es für eine präzise und gleichmäßige Wärmeverteilung während des ganzen Backvorgangs. Die Möglichkeit, die Temperaturen Platte für Platte fein einzustellen, verbessert nicht nur die Produktqualität, sondern ermöglicht auch eine außergewöhnliche Flexibilität und Reaktionsfähigkeit – entscheidend für die Umsetzung von Rezepturänderungen oder unterschiedlichen Produktionsanforderungen. Tatsächlich ist die Induktionserwärmung die ideale Grundlage für eine präzise Prozesssteuerung, sodass das System schnell und effizient auf wechselnde Produktionsanforderungen reagieren kann und eine gleichbleibende Produktqualität sowie eine optimierte Energienutzung gewährleistet sind. 

Die niedrigen Backkammertemperaturen senken die Lebenszykluskosten, weil sie die thermische Belastung von Teilen wie Kabeln und Lagern minimieren. Der neue Ofen schafft auch eine leisere Produktionsumgebung, indem es das Geräusch der Brennerdüsen eliminiert und die Wärmerückgewinnung vereinfacht, da keine Verbrennungsprodukte entstehen. Zudem können dank des neuen Ofens die Rohstoffe zu 100 Prozent verwertet werden; Backreste verbrennen nicht, sondern können wiederverwendet werden. Ohne die offenen Flammen in der Backkammer ist der Betrieb sicher und ohne Brandgefahr, verspricht der Hersteller. Das System ist außerdem so konzipiert, dass es ohne Risiken für die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) betrieben werden kann, was eine sichere und störungsfreie Integration in industrielle Umgebungen gewährleistet.

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