Fettgehalte messen – Referenzmethode nach ISO 16756
Fetten, dass... Lebensmittelanalytik auch ohne Kalibrierung klappt

Ein Gastbeitrag von Ulf Sengutta, Prokurist, CEM 5 min Lesedauer

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Klare Daten gegen schmierige Verbrauchertäuschung: ein Fettanalysator bringt dank TD-NMR-Technik zuverlässige Ergebnisse in der Lebensmittelanalytik – und das ohne vorherige Kalibrierung oder Methodenentwicklung. Die Technik wurde mit zertifizierten Referenzmaterialien getestet und ist mittlerweile in der ISO 16765 aufgeführt als eine Ergänzung zu nasschemischen Verfahren der Fettanalytik.

Abb.1: Der Fettgehalt von Lebensmitteln lässt sich mithilfe eines Fettanalysators schnell und einfach bestimmen. Der folgende Beitrag zeigt, wie zuverlässig die Ergebnisse eines solchen Gerätes sind. (Bild: ©  bit24 - stock.adobe.com)
Abb.1: Der Fettgehalt von Lebensmitteln lässt sich mithilfe eines Fettanalysators schnell und einfach bestimmen. Der folgende Beitrag zeigt, wie zuverlässig die Ergebnisse eines solchen Gerätes sind.
(Bild: © bit24 - stock.adobe.com)

Wenn es um Lebensmittel geht, sind die Anforderungen an Qualität und vor allem Sicherheit hoch. Behörden prüfen Jahr für Jahr stichprobenartig die Produkte aus Supermärkten und Restaurants auf Kontaminanten und falsche sowie irreführende Deklarationen. Das Ziel: Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. Und auch die Lebensmittelproduzenten selbst sind interessiert an einer zuverlässigen Analytik. Nur so können sie eine hohe Qualität ihrer Produkte verifizieren.

Um gesicherte und reproduzierbare Aussagen zur Lebensmittelqualität zu erhalten, gibt es zertifizierte Referenzmaterialien (CRMs) für die Lebensmittelanalyse. Diese werden von akkreditierten Laboren anhand validierter Testmethoden erstellt sowie analysiert und eignen sich folglich, um die Richtigkeit und Präzision einer bestimmten Analyse zu bewerten. Sie gelten als Goldstandard für vergleichende Analysen und helfen, Methodenfehler im Labor zu vermeiden.