Robotik ABB automatisiert Burgerproduktion mit Burgerbots

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In der Gastronomie könnten Roboter wiederkehrende und zeitaufwändige Aufgaben übernehmen. Das Personal wird so entlastet.

Der zweiarmige ABB-Cobot YuMi schließt die Burgerbox und stellt eine Schachtel Pommes hinzu.(Bild:  ABB)
Der zweiarmige ABB-Cobot YuMi schließt die Burgerbox und stellt eine Schachtel Pommes hinzu.
(Bild: ABB)

Mit der Eröffnung des Restaurantkonzepts Burgerbots im kalifornischen Los Gatos hat ABB demonstriert, wie Automatisierung im Gastgewerbe neue Maßstäbe setzt. Im Zentrum steht laut einer Mitteilung eine hochmoderne Roboterzelle, in der der Deltaroboter IRB 360 Flexpicker und der Cobot Yumi in nur 27 Sekunden einen individuell belegten Burger zubereiten – hygienisch, präzise und voll automatisiert. Möglich wird das durch ein intelligentes System, das Zutaten in Echtzeit überwacht und Prozesse nahtlos steuert.

Laut einer ABB-Studie stehen 89 Prozent der Entscheider im Gastgewerbe dem Einsatz von Robotik, um Aufgaben innerhalb ihres Betriebs zu automatisieren, offen gegenüber. Automatisierung bietet hier mehr als Effizienz: Sie schafft Entlastung im „Back-of-House“-Bereich und kann Jobs langfristig attraktiver gestalten.

Zukunftsmodell für die Gastronomie

Die kompakte Roboterzelle ist ein Novum in der automatisierten Essenszubereitung, da sie zwei Robotertypen nahtlos mit einem intelligenten Bestandsüberwachungssystem verknüpft, heißt es weiter. Bei jedem Bestelleingang wird ein frisch gebratenes Burger-Patty auf einem Brötchen in eine Burger-Box gelegt. Die Box wird anschließend auf einem Transporttablett platziert, das mit einem QR-Code versehenen ist. Während sich das Tablett auf einem Förderband bewegt, gibt der IRB 360 Flexpicker die gewünschten Beläge hinzu – gemäß der im QR-Code gespeicherten Daten. Anschließend übernimmt Yumi die Fertigstellung des Burgers. Pro Burger dauert der gesamte Vorgang lediglich 27 Sekunden, so das Unternehmen.

Die Idee zu Burgerbots kam von Unternehmerin Elizabeth Truong. Sie sieht die robotergestützte Küche nicht als Gimmick, sondern als Zukunftsmodell: „Ich glaube, dass in den kommenden fünf Jahren die meisten Restaurants über irgendeine Form der robotergestützten Automatisierung verfügen werden, sei es bei der Zubereitung im Back-of-House-Bereich, der Zusammenstellung oder auch im Front-of-House-Service.“

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