Verfahrenstechnik für alternative Proteinquellen Zerkleinerungstechnik für Soja, Ackerbohne und Lupine

Quelle: Pressemitteilung Bauermeister GmbH 2 min Lesedauer

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Proteine und funktionelle Lebensmittelzutaten aus nichttierischen Quellen liegen im Trend und sind ein wichtiger Baustein, um die Ernährung klimafreundlich zu sichern. Pflanzliche proteinhaltige Rohstoffe müssen jedoch im ersten Schritt fast immer mechanisch aufgeschlossen und zerkleinert werden. Für pflanzliche Rohstoffe wie Soja, Ackerbohnen oder Lupine wird eine Zerkleinerungstechnik benötigt, die auf die Anwendung abgestimmt ist.

Die Mühle mahlt schonend proteinreiche Rohstoffe und ist mit unterschiedlichsten Mahlgütern weltweit im Einsatz.(Bild:  Bauermeister)
Die Mühle mahlt schonend proteinreiche Rohstoffe und ist mit unterschiedlichsten Mahlgütern weltweit im Einsatz.
(Bild: Bauermeister)

Um vegetarische und vegane Lebensmittelalternativen zu erhalten, wird eine abgestimmte Zerkleinerungstechnik benötigt. Nur so können pulverförmige Rohstoffe für vegane Burger-Patties oder Hähnchen-Ersatzprodukte hergestellt werden. Auch für die Ballaststoff- und Proteinanreicherung oder das Upcycling pflanzlicher Stoffnebenströme für die Texturbildung und sensorische Optimierung werden entsprechende Rohstoffe benötigt. Und in der Präzisionsfermentation sorgt die Vermahlung trockener Substratmischungen für gute Löslichkeit und Homogenität der Nährstoffe.

Bauermeister entwickelt und fertigt seit über 140 Jahren Zerkleinerungstechnik für Lebensmittel, Mineralien und die chemische Industrie. Als Teil der Probat-Gruppe hat Bauermeister Zugriff auf ein weltweites Technologienetzwerk wie Michael Haack, Vertriebsleiter für das globale Neumaschinengeschäft erklärt: „Unsere langfristig erfolgreiche Marktpräsenz basiert auf langlebigen Kundenbeziehungen. Der aktuell volatile New-Food-Markt bietet viel Potenzial, erfordert aber hohe Flexibilität. Dafür sind wir ein erprobter und zuverlässiger Partner.“

Wirtschaftlichkeit und verfahrenstechnische Anforderungen vereinen

Basierend auf den Materialeigenschaften des Mahlgutes wählen die Verfahrenstechniker passende Anlagenkomponenten und Prozessparameter aus. Erst wenn alle Kundenspezifikationen wie Partikelgrößenverteilung, Produktdurchsatz oder Feuchtegehalt den Anforderungen entsprechen ist klar, welche Anlagentechnik zum Einsatz kommen soll, um Wirtschaftlichkeit und verfahrenstechnische Anforderungen zu vereinen. „Bei der Prozessentwicklung gehen wir sehr systematisch vor. Unser Produkt ist nicht nur marktführende zuverlässige Zerkleinerungstechnik, sondern ein präzise auf die Kundenanforderungen zugeschnittener Prozess. Dazu führen wir auch umfangreiche Vorversuche in unserem Technology-Center in Norderstedt durch“, sagt Moritz Weichenthal, Abteilungsleiter Verfahrenstechnik bei Bauermeister.

Zweistufige Anlagentechnik schafft Flexibilität

Verarbeitet werden können je nach Konfiguration Größenordnungen von ca. 100 kg/h bis 8 t/h. Optimales Engineering der Mahlwerkzeuge und Rotor-Umfangsgeschwindigkeiten sorgt für punktgenaue Einhaltung der Feinheitsanforderungen an ein optimales Mahlgut. Ein Beispiel für das praxiserprobte Mühlenportfolio ist die Spaltmühle GM, die weltweit mit unterschiedlichsten Mahlgütern im Einsatz ist. Ihr siebloses Design verringert Anbackungen und Verschleiß und ist insbesondere für faserhaltige Produkte sehr gut geeignet. Bei Bedarf werden die Mühlen mit einem separaten Windsichter kombiniert. Der getrennte Aufbau ermöglicht höhere Qualität bei geringerem Verschleiß und bietet ein breiteres Auslegungsspektrum, da Mühlen und Sichter frei kombinierbar sind.

Dieser Beitrag ist zuvor bei unserer Schwestermarke Schüttgut erschienen.

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