Digitalisierung in der Reisverarbeitung
Wie KI die Reismühle revolutioniert

Von Anke Geipel-Kern 5 min Lesedauer

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Die Reismühle der Zukunft ist digital vernetzt. Das Versprechen: Weniger Abfall, geringerer Energieverbrauch und qualitativ hochwertigen Reis - immer. Wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die Reisverarbeitung in die Zukunft katapultieren.

 Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel.(Bild:  Mamoru Masumotu /  Pixabay)
Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel.
(Bild: Mamoru Masumotu / Pixabay)

Glanz, Glätte und Weiße - das ist der Dreiklang, den jeder Reismüller verinnerlicht hat. Als Fachleute in Sachen Reis wissen sie schließlich wie der ideale Reis aussehen muss: Gleichmäßige weiße Körner, die fein duftend in den Kochtopf rieseln und sich sich unter stetigem Rühren in ein leckeres Gericht verwandeln.

Nur wer seine Prozesse im Griff hat, bekommt das mit konstanter Qualität und ohne Verluste hin. Doch dass auf dem Weg durch die Mühle allerhand schiefgehen kann, wird jeder Müller aus eigener Erfahrung bestätigen. Im schlimmsten Fall geht Gutprodukt verloren und es entsteht mehr Bruch als nötig, der nur noch als Viehfutter taugt. All das erhöht die Betriebskosten und senkt die Ausbeute - geht also auf Dauer richtig ins Geld.