Fachpack 2024
Nachhaltigkeit und Digitalisierung bestimmen die Verpackung von morgen

Von Manja Wühr 4 min Lesedauer

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Die EU-Verpackungsverordnung PPWR und der Druck, Kosten und Effizienz zu optimieren, werden die Verpackungstrends der kommenden Jahre bestimmen. Und so haben die Aussteller der diesjährigen Fachpack viele nachhaltige Lösungen im Gepäck.

Wie lassen sich Verpackungen nachhaltiger gestalten? Und wie können Verpackungsprozesse digitalisiert werden? Antworten suchen Hersteller von Industrie- und Konsumgütern auf der Fachpack in Nürnberg.(Bild:  New Africa - stock.adobe.com)
Wie lassen sich Verpackungen nachhaltiger gestalten? Und wie können Verpackungsprozesse digitalisiert werden? Antworten suchen Hersteller von Industrie- und Konsumgütern auf der Fachpack in Nürnberg.
(Bild: New Africa - stock.adobe.com)

Wenn vom 24. bis 26. September die Tore zur Fachpack öffnen, werden vor allem zwei Themen die Vorträge und ausgestellten Innovationen bestimmen: Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Schließlich müssen Hersteller von Industrie- und Konsumprodukten, wie Kosmetika und Lebensmittel ebenso wie Medikamenten, die Forderungen nach einer nachhaltigen und gleichzeitig kostengünstiger Verpackung meistern, ohne dabei Kompromisse bei der Funktionalität der Verpackungen zu machen.

Rund 1.400 Aussteller zeigen in 11 Messehallen ihre neusten Lösungen entlang der Verpackungs-Wertschöpfungskette. Auf knapp 60 Prozent der Fläche werden Packstoffe und -mittel gezeigt, gut 40 Prozent entfallen auf Verpackungstechnik. Ergänzt werden die beiden Hauptsegmente um Verpackungsdruck und -veredelung beziehungsweise Intralogistik. „Ein traditionell starkes Segment ist der Bereich Kunststoffverpackungen, der erneut gewachsen ist. Und ich freue mich diesmal besonders über die starke Resonanz im Bereich faserbasierte Packstoffe. Dieser ist um 4 Prozent gewachsen und beinhaltet auch den Bereich Wellpappe“, berichtet Heike Slotta, Executive Director Exhibitions bei der Nürnbergmesse.