Lebensmittel-Rettung Schnäppchenjagd mit gutem Gewissen

Von Too Good To Go 2 min Lesedauer

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Rechnerisch wirft in Deutschland jede und jeder Lebensmittel im Wert von 372,50 Euro pro Jahr in den Müll. Doch auch in der Produktion und im Handel wird Essen verschwendet. Eine App soll helfen.

Die Lebensmittelpreise sind zuletzt stark gestiegen, dennoch wird ein Teil weggeworfen. (Bild:  gemeinfrei)
Die Lebensmittelpreise sind zuletzt stark gestiegen, dennoch wird ein Teil weggeworfen.
(Bild: gemeinfrei)

Trotz kräftig gestiegener Preise wirft jede Person pro Jahr im Schnitt 74,5 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Nicht alles davon ist essbar, denn mitgerechnet sind Dinge wie Nuss- und Obstschalen, Strünke und Blätter, Kaffeesatz oder Knochen. Doch leider sind auch vermeidbare Abfälle dabei, wie zum Beispiel übrig gebliebene Speisereste. Werden Lebensmittel weggeworfen, entsteht ein beträchtlicher finanzieller Schaden: Fünf Euro pro Kilogramm sind ein realistischer Preis. Darüber hinaus ist das Wegwerfen von Lebensmitteln auch eine Belastung für die Umwelt, denn für die Produktion wird Wasser, Arbeitskraft und Landfläche verwendet. Dazu kommt emittiertes CO2 durch den Einsatz von Maschinen und Prozesstechnik sowie Logistik.

Maßnahmen in der eigenen Küche

Die Lebensmittelverschwendung im eigenen Haushalt lässt sich oft durch einfache Maßnahmen reduzieren:

  • Kühlschrank-First-Prinzip: Alles, was bis zum nächsten Einkauf keine Verwendung gefunden hat, nach vorne räumen und für neue Rezepte einplanen.
  • Einkaufsliste schreiben: verhindert Spontaneinkäufe ebenso, wie Dinge doppelt zu kaufen.
  • Preisfallen erkennen: Im Supermarkt auf den Liter- oder Kilopreis zu achten, erlaubt einen besseren Vergleich zwischen Produkten.
  • Schauen, riechen, probieren: Die meisten Produkte sind nach dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) noch genießbar. Achtung bei Lebensmitteln wie geräuchertem Fisch: Hier ist kein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben, sondern ein Verbrauchsdatum. Dieses sollte nicht überschritten werden.
  • Gekühlte Lebensmittel in einer Kühltasche zu transportieren, vermeidet besonders im Sommer das Verderben während des Heimtransports.
  • Lagern wie ein Profi: Brot, Obst und Gemüse landen in Deutschland am häufigsten im Abfall. Hier kann richtige Lagerung helfen: Brot mag am liebsten einen Tontopf, Beeren liegen gerne ungewaschen auf einem Teller im Kühlschrank, und Gurken mögen bis zum Anschnitt die Zimmertemperatur.

Essen retten spart Geld und schont die Umwelt

Doch was ist mit den Abfällen aus Handel und Gastronomie? Hier soll die App Too Good To Go weiterhelfen. Sie vermittelt überschüssige Lebensmittel von Partnerbetrieben an Konsumenten zu deutlich reduzierten Preisen. Man holt sie als Überraschungstüte bei Supermärkten, Bäckereien, Cafés, Restaurants und Tankstellen ab. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, sich die Wundertüten per Paket nach Hause liefern zu lassen. Zu den Partnern zählen beispielsweise Brammibal Donuts, Dean & David, Dat Backhus, das Hilton Hotel Berlin oder die Vegane Fleischerei für Überraschungstüten.

Die Preise aller Angebote liegen laut App-Anbieter in der Regel bei etwa 50 Prozent oder weniger des ursprünglichen Verkaufspreises. „Wir zeigen, dass Geld sparen, kulinarischer Genuss und dem Klima etwas Gutes zu tun, sich prima ergänzen können“, sagt Katharina Hauke, Geschäftsführerin von Too Good To Go Deutschland. Das vermiedene CO2, Wasser, Energie und eingespartes Geld werden im persönlichen Profil angezeigt.

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