Saftbranche Valensina kauft Anteile von thailändischem Investor zurück

Von dpa 1 min Lesedauer

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Der Safthersteller Valensina hat kürzlich die Anteile des thailändischen Investors zurück gekauft. Nun halten die Valensina-Geschäftsführer wieder alle Anteile der Gruppe.

Der Safthersteller Valensina hat Anteile von thailändischem Investor (50 Prozent) zurück gekauft. (Bild:  Valensina)
Der Safthersteller Valensina hat Anteile von thailändischem Investor (50 Prozent) zurück gekauft.
(Bild: Valensina)

Die Geschäftsführung des Fruchtsaftherstellers Valensina hat zum 1. April alle Anteile der Gruppe übernommen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der thailändische Bierbrauer Boon Rawd Brewery, dem bisher 50 Prozent gehört haben, wolle seine Aktivitäten in Europa einstellen und habe um Rückkauf gebeten, hieß es weiter. Die Valensina-Gruppe liegt damit nun vollständig in den Händen der Geschäftsführer Tino Mocken und Felix Müller, die das Unternehmen seit 2009 führen. Zuvor hatte die „Lebensmittelzeitung“ darüber berichtet.

Das Unternehmen Boon Rawd Brewery mit seiner Tochter Singha Europe war im Jahr 2015 als Investor eingestiegen. Die Valensina-Gruppe, die mehr als 390 Beschäftigte hat, stellt Fruchtsäfte und -nektare sowie fruchthaltige Getränke her. Die wohl bekanntesten Produkte sind der gleichnamige Saft sowie die Marke Hitchcock. Neben dem Hauptsitz in Mönchengladbach gibt es Standorte in Vechta und Erding. Der Absatz lag im Jahr 2022 nach Firmenangaben bei 250 Millionen Litern, der Umsatz bei 200 Millionen Euro. Das Unternehmen war 1967 unter dem Namen Sportfit Fruchtsaft GmbH in Schwalmtal gegründet worden. Die schon im Jahr 1966 erfundene Saftmarke Valensina wurde erst 2001 erworben.

Die Saftbranche klagte zuletzt über rückläufige Geschäfte. Die deutsche Fruchtsaft-Industrie kelterte im Jahr 2023 nach Angaben des Branchenverbandes VdF mit 241 Millionen Litern so wenig Apfelsaft wie seit zehn Jahren nicht mehr. Ein Grund dafür waren die Auswirkungen mehrerer trockener Sommer auf die Streuobstwiesen. Weltweit knapp wurde - wegen wetterbedingt schwacher Ernten - zuletzt auch Orangensaftkonzentrat.

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