Verstellantriebe
Antriebstechnik-Upgrade für Pasteurisierungsanlage

Aktualisiert am 07.01.2025 Von Thomas Madel, Projektmanager Retrofit bei SEW-Eurodrive in Bruchsal 3 min Lesedauer

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Durch eine innovative Retrofit-Lösung von SEW-Eurodrive erlangt die Pasteurisierungsanlage der Lindauer Bodensee Fruchtsäfte neue Leistungsfähigkeit.

Die Pasteurisierungsanlage des Unternehmens Lindauer Bodensee Fruchtsäfte. (Bild:  SEW-Eurodrive)
Die Pasteurisierungsanlage des Unternehmens Lindauer Bodensee Fruchtsäfte.
(Bild: SEW-Eurodrive)

Die Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH verarbeitet verschiedene Obstsorten, die sie von Streuobstwiesen aus der Region erhält, zu hochwertigen Fruchtsäften. Frisch gekeltert werden sie, ohne Verwendung von Konservierungsmitteln, in Flaschen abgefüllt. Im Anschluss werden Mikroorganismen in einer Pasteurisierungsanlage (Pasteur) abgetötet, wodurch die Haltbarkeit deutlich verlängert wird. Die Anlage des Lindauer Abfüllers wurde im Jahr 1977 erbaut und sollte auch in den nächsten Jahren weiter betrieben werden. Allerdings wies sie erhebliche Abnutzungserscheinungen auf. Die originalen Verstellantriebe eines Fremdherstellers am Ein- und Auslauf der Anlage waren verschlissen und kein Ersatz mehr zu bekommen. Also musste eine andere Lösung gefunden werden. Für den Kunden kamen zwei Szenarien infrage: eine kostspielige Generalüberholung der vorhandenen Antriebe durch den ursprünglichen Anlagenbauer oder der Einsatz neuer Antriebtechnik, angepasst an die vorhandene Anlage.

Lösungsfindung vor Ort

Bei einer Anlagenbegehung vor Ort verschaffte sich das Retrofitteam von SEW-Eurodrive einen Überblick über die Gegebenheiten. Dem Saftproduzent wurde eine technische Lösung angeboten mit einem neuen Doppelgetriebemotor samt aller erforderlicher Adaptionen zur Anbindung an die vorhandene Anlage. Diese kundenspezifische Lösung überzeugte durch ein maßgeschneidertes Antriebspaket nach dem aktuellen Stand der Technik, einschließlich der Einbauerklärung und gesicherter Ersatzteilverfügbarkeit. Sie war kostengünstiger als die Generalüberholung der Originalantriebe durch den Wettbewerber. Dieses Argument überzeugte den Getränkeproduzent.