Verhandlung über Tarifvertrag Streikpause bei schwäbischer Dönerfabrik

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Einen Döner mit Tarifvertrag, bitte – Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten will bei einer schwäbischen Dönerfabrik Fuß fassen. Nun soll laut NGG wieder verhandelt werden. Warnstreiks sind vorerst ausgesetzt.

Was ist der Döner wert? Beim schwäbischen Dönerspieß-Hersteller Birtat ringen die Parteien um eine faire Lohn-Einigung (Symbolbild).(Bild:  GPT Image generator / KI-generiert)
Was ist der Döner wert? Beim schwäbischen Dönerspieß-Hersteller Birtat ringen die Parteien um eine faire Lohn-Einigung (Symbolbild).
(Bild: GPT Image generator / KI-generiert)

Nach mehreren Warnstreiks beim Dönerspieß-Hersteller Birtat im schwäbischen Murr bei Ludwigsburg kommt nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Bewegung in die zuletzt stockenden Verhandlungen. Die Arbeitgeberseite habe ihre Bereitschaft erklärt, mit der Tarifkommission der Gewerkschaft über einen Tarifvertrag zu verhandeln, teilte die NGG mit. Die Verhandlung soll demnach an diesem Donnerstag stattfinden. Birtat äußerte sich dazu auf Anfrage zunächst nicht.

„Dass der Arbeitgeber von seiner Blockadehaltung abgerückt ist und der Verhandlung über einen Tarifvertrag zugestimmt hat, ist ein wichtiges Zeichen in Richtung der Beschäftigten und ein Schritt in die richtige Richtung“, teilte NGG-Verhandlungsführerin Magdalena Krüger mit. Bis Donnerstag, 7. August, würden geplante Warnstreiks vorerst ausgesetzt.

Das fordert die NGG

Um die ungefähr 115 Beschäftigten zu entlasten, fordert die NGG eine Erhöhung der Entgelte um 375 Euro. „Der Druck auf den Geldbeutel der Beschäftigten ist groß“, sagte Verhandlungsführerin Krüger.

Birtat gehört zur Meat World SE und ist der NGG zufolge der größte Hersteller von Dönerspießen in Baden-Württemberg und einer der führenden Anbieter in Deutschland. Birtat versorgt nach eigenen Angaben Tausende Imbisse und erreicht mehr als 13 Millionen Konsumenten monatlich.

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