Sensoren in der Lebensmittelproduktion
Smarte Produktion beginnt beim smarten Food-Sensor

Von Marco Kaiser, Global Industry Manager – Consumer Goods, Sick 5 min Lesedauer

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Die Lebensmittelindustrie ist ein systemrelevanter Wachstumsmarkt. Lebensmittelproduzenten werden in den nächsten Jahren vor allem in Daten-, Produktions- und Lebensmittelsicherheit investieren. Smarte Sensoren spielen dabei eine zentrale Rolle.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung in der Lebensmittelindustrie wird der Einsatz von intelligenten Sensoren weiter ausgebaut. (Bild:  Copyright (c) 2016 Alba_alioth/Shutterstock.)
Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung in der Lebensmittelindustrie wird der Einsatz von intelligenten Sensoren weiter ausgebaut.
(Bild: Copyright (c) 2016 Alba_alioth/Shutterstock.)

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung in der Lebensmittelindustrie wird der Einsatz von intelligenten Sensoren weiter ausgebaut, etwa durch Integration in IoT-Systeme oder die Nutzung von KI für datenbasierte Entscheidungen. Damit leisten Sensoren nicht nur einen Beitrag zur Optimierung von Produktionsprozessen, sondern auch zur Sicherstellung der hohen Standards, die Verbraucher von Lebensmitteln erwarten. Smarte und gleichzeitig lebensmittel- und hygienegerechte Sensoren bilden die Basis, diese Zukunftstrends aktiv zu unterstützen und so die Qualität von Produkten sowie die Effizienz von Produktionsprozessen zu gewährleisten

Lebensmittelindustrie: systemrelevante Schlüsselbranche mit großem Investitionspotenzial

Laut der Online-Datenbank Statista beträgt der Umsatz im deutschen Lebensmittel-Markt im Jahr 2024 etwa 228,00 Mrd. Euro und soll laut Prognose im Jahr 2029 ein Marktvolumen von etwa 275 Mrd. Euro erreichen. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl werden im Jahr 2024 somit etwa 2.739 Euro pro Kopf umgesetzt – gleichbedeutend mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von Lebensmitteln von voraussichtlich 631 kg. Damit ist die Lebensmittelindustrie eine der systemrelevanten Schlüsselbranchen in Deutschland. Dies zeigt sich auch im qualitativen und quantitativen Investitionsverhalten. So führt die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG in ihrem Trendmonitor 20242 „Investitionen und Trends in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie“ aus, dass Daten-, Produktions- und Lebensmittelsicherheit in den nächsten drei Jahre die bestimmenden Investitionsschwerpunkte der Branche sein werden – dicht gefolgt von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung. Dabei hat die digitale Transformation bereits begonnen – vorrangig in den Bereichen „Datenmanagement“, „Rückverfolgbarkeit und Transparenz“, „Daten- und Produktionssicherheit“, „Logistik und Wertschöpfungsketten“ sowie „Predictive Maintenance“. Selbst Künstliche Intelligenz ist für die Branche kein Fremdwort: Bereits zehn Prozent der befragten Unternehmen setzen schon heute im Rahmen von Automatisierungsmaßnahmen diese Zukunftstechnologie ein – und 34 Prozent wollen kurz- bis mittelfristig in Künstliche Intelligenz investieren.