Lebensmittel- und Getränketechnik-Marktreports
Wo liegen Chancen und Risiken für deutsches Technologie Know-how

Von Manja Wühr 6 min Lesedauer

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Deutsche Anlagen und Maschinen zum Verarbeiten, Abfüllen und Verpacken von Lebensmitteln und Getränken sind weltweit gefragt. Doch wo tun sich Chancen auf und welche Märkte zeigen sich schwierig. Ein Überblick.

(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Lebensmittelindustrie zählt zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands. In 5635 Betrieben stellen etwa 637.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lebensmittel her oder verarbeiten diese weiter. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist Deutschland mit einer Exportquote von rund 35 Prozent weltweit der drittgrößte Lebensmittelexporteur. Hierzulande haben Lebensmittelproduzenten mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen: Allen voran steigt der Kostendruck, insbesondere durch deutlich gestiegene Rohstoffpreise, Transport- und Logistikpreise. Laut Statista erzielte die deutsche Ernährungsindustrie 2022 einen Umsatz von rund 219 Milliarden Euro. Das umfasst die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie die Getränkeindustrie.

Großen Einfluss auf die Produkte haben auch die Verbraucher und deren Kaufverhalten. Vegetarische und vegane Fleischalternativen sind auf dem Vormarsch – vor allem bei jüngeren Konsumenten. So hat der Ernährungsreport 2023 „Deutschland, wie es isst“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ergeben, dass 53 Prozent der Befragten hat schon mindestens einmal vegetarische und/oder vegane Alternativprodukte gekauft. Zudem achten 62 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger beim Kauf von verarbeiteten Lebensmitteln oder Fertigprodukten immer (25 Prozent) oder meistens (37 Prozent) darauf, wie viel Zucker das Produkt enthält.

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