Qualitätskontrolle in der Milchproduktion Kryoskop misst Gefrierpunkt von bis zu 40 Proben pro Stunde

Quelle: Pressemitteilung Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH 2 min Lesedauer

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Um unerwünschte Wasserzugaben in Milch zu bestimmen eignet sich der Cryostar automatic von Funke-Dr. N. Gerber. Das Kryoskop ermöglicht präzise Gefrierpunktbestimmungen bei Umgebungstemperaturen bis 40 °C.

Unter dem unscheinbaren Gehäuse verbirgt sich ein leistungsstarkes Kühlsystem. (Bild:  Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH)
Unter dem unscheinbaren Gehäuse verbirgt sich ein leistungsstarkes Kühlsystem.
(Bild: Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH)

Milchproduzenten müssen unerwünschte Wasserzugaben einkalkulieren. Wer Melkanlagen, Milchtanks sowie Tanklastwagen spült, fügt der Milch unvermeidbar Wasser bei. Deshalb kontrollieren Labore den Wasserzusatz, um die Qualität der Milch zu sichern.

Den Fremdwassergehalt von Milch ermitteln Experten mithilfe der Gefrierpunktbestimmung (Kryoskopie). Dabei sind die Ergebnisse nicht nur entscheidend, u das Vertrauen der Verbraucher zu sichern, sondern habe mitunter auch rechtliche und finanzielle Folgen.

Für eine zuverlässige Analyse der Milchzusammensetzung fällt der Gefrierpunktbestimmung eine zentrale Rolle zu. Sie hat sich als Verfahren bewährt, um mögliche Verfälschungen durch Wasser oder auch defekte Anlagen in der Milchverarbeitung rasch und sicher aufzudecken. Die eingesetzten Messgeräte müssen dafür nicht nur schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefern, sondern auch bei Temperaturschwankungen und Raumtemperaturen über 30 °C präzise messen, ohne dass unzureichende Probenkühlung die Ergebnisse verfälscht.

Deshalb hat die Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH das Kryoskop Cryostar automatic so optimiert, dass es laut eigenen Angaben noch robuster und widerstandsfähiger gegenüber äußeren Faktoren ist. Ein neuer integrierter Drucksensor warnt, wenn der Luftdruck stark schwankt oder die Gefrierpunktbestimmung beeinflusst.

Flexibler Einsatz, auch bei hohen Umgebungstemperaturen

Ein Rundmagazin bietet Platz für zwölf Proben, die automatisch der Reihe nach gemessen werden. Abhängig von der Einstellung liegt nach 90 Sekunden das erste Messergebnis vor, sodass sich ein maximaler Probendurchsatz von 40 Proben pro Stunde ergibt. Die überarbeitete Kühleinheit und die neu entwickelte Ansteuerungselektronik erzeugen laut Funke-Gerber weniger Abwärme. Zusammen mit einem verbesserten Wärmeabtransport sollen deshalb auch Messungen bei Raumtemperaturen von bis zu 40 °C gelingen.

Das Gerät misst im definierten Messbereich streng linear. „Wir gewährleisten eine durchgehende Linearität im Messbereich von -1,5 °C bis 0 °C wobei der Linearitätsfehler weniger als 0,001 °C beträgt. Dadurch entfällt selbst für Messungen außerhalb des Kalibrierbereichs die Notwendigkeit einer zusätzlichen Kalibrierung“, erklärt Konrad Schäfer von der Funke-Gerber. Dies ist vorteilhaft, wenn z. B. Labore die Laktosefreiheit von Milch überprüfen.

Benutzerfreundlich und normkonform

Die automatische Kalibrierung spart Zeit und minimiert Fehlerquellen, indem das System alle Einstellungen und Kalibrierwerte speichert. Anwender können sämtliche Einstellungen, Menüpunkte und Messverläufe über das Touch-Display vornehmen und einsehen. „Somit lässt sich die von der Norm ISO / IDF / DIN 5764 vorgeschriebene Plateausuche in Echtzeit kontrollieren und nachvollziehen. Diese Darstellungsweise haben wir uns patentieren lassen“, sagt Schäfer. Um die Ergebnisse zu exportieren, kann das Gerät dank geeigneter Anschlussmöglichkeiten gemäß Laborstandards an Drucker und PC angebunden werden.

Damit das Kryoskop auch für die Zukunft gewappnet ist, können Anwender sämtliche Parameter frei programmieren, sodass sich das Gerät auf alle aktuellen und künftigen nationalen und internationalen Normen einstellen lässt. Es unterstützt eine wachsende Anzahl an Sprachen, neben Deutsch und Englisch lassen sich durch Updates leicht weitere Sprachen installieren.

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