Dosen
Kennzeichnungssysteme in der Produktion

Ein Gastbeitrag von Maren Klose 4 min Lesedauer

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Wer am Strand von Kroatien eine eiskalte Dose Pepsi-Cola öffnet, nutzt Produkte aus den Produktionslinien des dort führenden CSD-Abfüllunternehmens Radenska Adriatic. Die notwendigen Produktionsdaten auf den Dosen werden durch Industriedrucker von Leibinger aufgebracht.

Eine zentrale Anforderung ist, dass die Leibinger Kennzeichnungssysteme sowohl Flaschendeckel als auch Getränkedosen präzise und zuverlässig bedrucken.(Bild:  Leibinger)
Eine zentrale Anforderung ist, dass die Leibinger Kennzeichnungssysteme sowohl Flaschendeckel als auch Getränkedosen präzise und zuverlässig bedrucken.
(Bild: Leibinger)

Radenska Adriatic, gegründet im Jahr 1869, ist ein traditionsreiches Unternehmen mit einem klaren Fokus auf Innovation und Expansion. Heute ist es der größte Mineralwasserproduzent Sloweniens und ein wichtiger Teil der international agierenden Kofola-Gruppe. Neben Mineralwasser und Softdrinks der eigenen Marke übernimmt Radenska auch die Abfüllung von Pepsi-Produkten sowie weiterer kohlensäurehaltiger Erfrischungsgetränke (CSD). Diese Produkte werden sowohl in Slowenien als auch im gesamten Westbalkan entlang der Adriaküste, in Europa, den USA und sogar in Australien vertrieben. Mit rund 260 Mitarbeitern und einem beeindruckenden Produktionsvolumen hat sich Radenska als verlässlicher Partner in der Getränkeindustrie etabliert.

Produktionsherausforderungen: Effizienz und Verfügbarkeit

In den Produktionshallen von Radenska sind sechs große Abfülllinien in Betrieb. Diese schaffen es, täglich bis zu eine Million Flaschen abzufüllen. Bei voller Kapazität laufen bis zu 15.000 Flaschen pro Stunde vom Band. Das ist eine enorme Leistung, die aber nur erreicht werden kann, wenn die gesamte Technik reibungslos funktioniert. Genau hier lag für Radenska lange Zeit das Problem: Die eingesetzten CIJ-Drucker zur Aufbringung der vorgeschriebenen Produktkennzeichnungsdaten zeigten Schwächen, besonders nach Produktionsunterbrechungen. Die Düsen der bisherigen Drucksysteme verstopften nach längeren Pausen regelmäßig, was zu zeitraubenden Reinigungszyklen führte. Dies beeinträchtigte nicht nur die Druckqualität, sondern verlangsamte auch die gesamte Produktion und wirkte sich durch die Verzögerungen negativ auf die Gesamtproduktivität aus.